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Bei diesem Sturz kugelte sich Hendrik Hey in der Show "Welt der Wunder" die Schulter aus.

Welt der Wunder: Hey moderiert mit ausgekugelter Schulter

Köln - Die Show muss weitergehen – auch wenn's weh tut. So erging es "Welt der Wunder"-Moderator Hendrik Hey: Nach einem Live-Unfall in der Sendung moderierte er weiter - mit ausgekugelter Schulter.

Als der Moderator und „Welt der Wunder“-Produzent in den MMC-Studios in Hürth bei Köln gemeinsam mit seiner Kollegin Sonja Zietlow vor der Kamera stand und die neue Sendung „Die große Welt der Wunder Wissensshow“ (wird gesendet am Sonntag, 30. Mai, 20.15 Uhr, RTL II) moderierte, passierte es: Hendrik Hey stieg in ein etwa anderthalb Meter hohes, mit Wasser gefülltes Fass. Er holte tief Luft und tauchte unter. Ein Assistent schüttete eine leichtentflammbare Spezialflüssigkeit ins Wasser und zündete das Gemisch an.

Es ging darum, den „Leidenfrost-Effekt“ zu demonstrieren. Bei diesem Phänomen bildet sich bei großer Hitze auf nasser Haut eine Dampfschicht. Diese schützt den Körper vor Verbrennungen.

So auch bei Hendrik Hey. Er tauchte patschnass aus dem Feuerball auf und wollte aus dem Wasser springen. Fast hatte es geschafft: Doch dann blieb der Moderator mit einem Fuß am Rand der Tonne hängen. Ein Aufschrei aus dem Publikum. „Ich habe gemerkt, wie ich stürzte und versuchte, den Fall mit der Schulter abzufedern. Mit voller Wucht knallte ich auf den harten Studioboden. Ich hörte, wie meine Knochen krachten. Mir war sofort klar: Das ist keine Prellung, das ist mehr.“

Mühsam rappelte sich Hendrik Hey hoch, sein rechter Arm hing schlaff herunter. Tapfer winkte er ins Publikum, tat so, als ob nichts gewesen sei. „Es tat einfach nur höllisch weh", sagte er später-

Doch noch war die Show nicht vorbei. Hendrik Hey: „Ich bin dann erst mal in die Garderobe gegangen.“ Dort hätte er sich kaum noch bewegen können und Hilfe beim Anziehen trockener Sachen gebraucht. In der Regie dachte man laut einer Pressemitteilung von RTL II bereits an den Abbruch der Aufzeichnung.

Doch Hendrik Hey gab nicht auf – die Show musste weitergehen. Und so erschien er mit etwas Verspätung wieder im Studio. Der Arm war steif, die Schulter schmerzt. Diagnose: ausgekugelt.

Für den Rest der Sendung tauschten die Moderatoren die Rollen – Sonja Zietlow führte die noch ausstehenden Experimente durch, Hendrik Hey übernahm das Spielpult. Es ging weiter, bis zum Ende. „Was ich in diesen Minuten gespürt habe, weiß ich nicht mehr“, so Hey. „Der tosende Applaus, die Schmerzen, die immer stärker wurden – es war einfach krass. Eins wusste ich aber ganz genau: Ich wollte die Sendung auf alle Fälle zu Ende machen.“

Nachdem die Kameras ausgeschaltet waren, verließ der Verletzte das Studio sofort. Draußen wartete bereits mit laufendem Motor ein Wagen. Die Fahrt ging direkt ins Krankenhaus. Erst um 2 Uhr morgens gelang es den Ärzten, die Schulter unter Vollnarkose wieder einzurenken. Hendrik Hey: „Ein wahres Wunder, dass da nicht mehr passiert ist.“

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