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Die belgische Königsfamilie muss den Gürtel in Zukunft enger schnallen.

Weniger Staatsgeld

Belgisches Königshaus muss sparen

Brüssel - Das Königshaus muss kürzertreten: Die maßgeblichen politischen Parteien Belgiens haben sich auf Abstriche bei den Unterhaltszahlungen für die royale Familie geeinigt.

Damit erhält der Palast die Quittung für seine Eskapaden. Nach Berichten belgischer Medien fließen bisher jährlich rund 14,3 Millionen Euro Dotationen, also Unterhaltszahlungen, an das Königshaus. Der Kompromiss der Parteien vom Mittwochabend dürfte jetzt in Gesetzesform gegossen und im Parlament beschlossen werden. Am Ende würde König Albert II. (79) seine Unterschrift darunter setzen.

Insbesondere die betagte Fabiola (84), Frau des 1993 gestorbenen Königs Baudouin, hatte jüngst mit einer umstrittenen Familienstiftung für Ärger gesorgt. Anfang des Jahres sagte sie die Auflösung zu und sprach von „Missverständnissen“. Ihr jüngster Enkel Prinz Laurent (49) fiel mit diplomatisch heiklen Reisen in die ehemalige Kolonie Kongo sowie Raserei im Straßenverkehr auf.

Zukünftig sollen die Dotationen zusammengestrichen werden. Auch Steuern müssen die Nutznießer zahlen. Zudem schrumpft der Empfängerkreis. Die grobe Regel lautet: Nur künftige oder ehemalige Monarchen und ihre Ehepartner haben ein Anrecht auf Gelder aus der Staatskasse. Prinzessin Astrid (51) und Prinz Laurent (49), die Geschwister des Königs in spe, Philippe (53), sollen allerdings von einer Übergangsregelung profitieren.

Der Monarch selbst, der am Donnerstag seinen 79. Geburtstag feierte, muss übrigens nicht um sein Auskommen bangen: Sein „Gehalt“ bleibt von der geplanten Reform unberührt: Es steht für die ganze Amtsperiode eines Regenten fest.

Adel zwischen Liebesglück und Scheidungsrichtern

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dpa

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