Wichtige Zeugin im Jackson-Prozess

- Santa Maria - Die Mutter des 15-jährigen Jungen, der Michael Jackson des sexuellen Missbrauchs beschuldigt, ist am Mittwoch im Gericht von Santa Maria (Kalifornien) erstmals in den Zeugenstand getreten. Die Anklage will mit der Aussage der Frau unter anderem ihre Vorwürfe untermauern, dass der US-Popstar die Familie unter Druck setzte und sie gegen ihren Willen auf seiner Neverland-Ranch festhielt.

Prozessbeobachter erwarten von Jacksons Anwälten, dass sie die Glaubwürdigkeit der Frau in Zweifel ziehen und sie als geldgierige Lügnerin darstellen werden, die mit ihrem Sohn die Anschuldigungen gegen Jackson fabrizierte.<BR><BR>Bei ihrer Zeugenaussage berief sich die Frau am Mittwochvormittag (Ortszeit) zunächst auf den fünften Verfassungszusatz (5th Amendment) der USA, um sich selbst durch ihre Aussage nicht belasten zu müssen. Damit dürfen die Anwälte sie nicht zu Sozialhilfe-Zahlungen befragen, die die Mutter unrechtmäßig kassiert haben soll.<BR>Am Vortag hatte ihr Ehemann, der Stiefvater des angeblichen Missbrauchopfers, vor der Jury über Anrufe von Jacksons NeverlandRanch berichtet, in denen die Mutter des Jungen weinte und verängstigt wirkte.<BR><BR>Der Popstar ist angeklagt, den damals 13 Jahre alten Jungen im Frühjahr 2003 sexuell missbraucht zu haben. Daneben muss er sich auch wegen Freiheitsberaubung und Kindesentführung vor Gericht verantworten. Jackson hat diese und frühere Anschuldigungen seiner angeblichen Opfer zurückgewiesen.

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