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„William und Kate, ihr habt versagt“ – Scharfe Kritik an Karibikreise

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Von: Eva-Maria Moosmüller

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Kate Middleton und Prinz William haben ihre Karibik-Tour inzwischen beendet. Dem einwöchigen Trip wird wohl noch eine ganze Weile ein bitterer Beigeschmack anhaften.  

Kingston – Guter Dinge sind Kate Middleton (40) und Prinz William (39) in die Karibik geflogen, um dort das britische Königshaus bei einer einwöchigen Tour zu repräsentieren. Am Ende gab es gleich mehrere Fehlschläge, die so schnell wohl auch nicht in Vergessenheit geraten werden. Eine Adelsexpertin fand deutliche Worte für die Tour der Cambridges und sprach sogar von „Versagen“.  

„William und Kate, ihr habt versagt“ – Scharfe Kritik an ihrer Karibikreise

Schon direkt zu Beginn der Karibik-Tour von Prinz William und Kate Middleton waren Proteste gegen den Besuch der Royals laut geworden. In Belize demonstrierten Menschen auf der Straße gegen die Vertreter des britischen Königshauses. Hintergrund ist die Kolonialvergangenheit Großbritanniens, ein besonders dunkler Fleck in der Geschichte.

Die Cambridges bewahrten nach außen hin bei ihren weiteren Stopps in Jamaika und auf den Bahamas die Fasson und ließen sich scheinbar nicht aus der Ruhe bringen. Hinter den Kulissen soll der Sohn von Prinz Charles (73) laut einer Insiderin aber regelrecht durchgedreht sein. Zu viele Patzer seien passiert, zu viele Szenen habe es gegeben, die dem Image der Königsfamilie schaden könnten. Beispielsweise Fotos aus Kingston, auf denen die Fans Kate und William nur durch einen Maschendrahtzaun zujubeln durften, gingen um die Welt und hinterließen einen bitten Nachgeschmack.

William und Kate stehen nebeneinander auf einem Land Rover, er salutiert.
Für Szenen wie diese ernteten William und Kate nach ihrem Jamaika-Besuch harsche Kritik. © i Images/Imago

William und Kate in Jamaika – „Zutiefst unangenehmer“ Auftritt

Die Kolumnistin Daniela Elser von „News.au“ kritisierte das Paar unter anderem für seine Fahrt in einem Land Rover, in dem 1962 schon Queen Elizabeth (95) und Prinz Philip (99, † 2021) in Übersee unterwegs gewesen waren. Statt nostalgische Gefühle zu erwecken, könnte dieser Auftritt für viele Menschen einfach nur gezeigt haben, wie unfortschrittlich die Briten womöglich noch immer sind und wie wenig Feingefühl sie vielleicht besitzen.

Auf die Adelsexpertin wirkte die Land Rover-Tour der Cambridges jedenfalls taktlos und bezeichnend. „Was als rührende Geste gedacht war, symbolisierte stattdessen alles, was bei dieser Reise nicht stimmte. Der Anblick eines weißen adligen Paares, das wie aus einem Evelyn-Waugh-Roman erscheint und herumgefahren wird, während farbiges Militärpersonal stramm steht, schlägt einen zutiefst unangenehmen Ton an.“

Elser kritisierte außerdem den Inhalt einer Rede von Prinz William, in der unter anderem das omnipräsenten Thema der kolonialen Vergangenheit des British Empire ansprach. Der 39-Jährige hätte die Sklaverei zwar aufs Schärfste verurteilt, das entscheidende Wort „Entschuldigung“ sei ihm jedoch nicht über die Lippen gekommen. „William und Kate, ihr habt versagt“, hielt die Kolumnistin fest. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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