Amy Winehouse nach Ultimatum wieder in Suchtklinik

London - Nach einem dramatischen Ultimatum ihrer Plattenfirma hat sich die britische Soulrock-Sängerin Amy Winehouse für eine Entziehungskur in einer Suchtklinik aufnehmen lassen.

Der 24-Jährigen sei von Universal-Chef Lucian Grainge unmissverständlich erklärt worden, dass ihre Karriere beendet sei, wenn sie jetzt nicht "clean" werde, berichtete die Zeitung "The Sun". Winehouse wurde von ihrem Vater Mitch (57) in die Rehabilitationsklinik bei London gebracht. Sie habe kurz vor der Tür von ihm und einer Schwester gedrängt werden müssen, die Klinik zu betreten, berichtete die Zeitung.

Die Sängerin, zu deren Hits der Song "Rehab" über Drogensucht gehört, hatte sich wochenlang geweigert, eine stationäre Therapie mitzumachen. Der Druck, sich ernsthaft behandeln zu lassen, wurde jedoch erheblich stärker, nachdem zu Wochenbeginn ein Video auftauchte, dass Winehouse bei der Einnahmen von Crack und Kokain zeigen soll. Die Polizei leitete deshalb Ermittlungen wegen Drogenmissbrauchs ein.

Die jetzt begonnene Entziehungstherapie erfolge "im beiderseitigen Einvernehmen", teilte Universal mit. Kurz zuvor hatte Winehouse einen Auftritt bei einer Preisgala in Frankreich abgesagt. "Amy hat sich für die Klinik entschieden, nachdem sie mit ihrem Plattenlabel, dem Management, der Familie und Ärzten gesprochen hat", hießt es in der Pressemitteilung weiter. "Sie hat verstanden, dass sie Behandlung durch Spezialisten braucht, um ihre Drogensucht zu überwinden und sich für die geplante Teilnahme an der Vergabe der Grammy-Musikpreise vorzubereiten."

Winehouse hat bereits drei fehlgeschlagene Entziehungskuren hinter sich - darunter eine im vergangenen August, die sie zusammen mit ihrem Mann Blake Fielder-Civil begonnen, aber nach wenigen Tagen abgebrochen hatte. Fielder-Civil sitzt derzeit wegen Behinderung der Justiz in Untersuchungshaft. Das Verfahren gegen ihn soll Winehouse dazu veranlasst haben, wieder Drogen zu nehmen.

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