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Winona Ryder will über ihr Leben selbst bestimmen.

Comeback mit Netflix-Serie

Winona Ryder: Ich will kein Filmstar mehr sein

München - In den 90ern war sie ein Riesen-Star, nach einem Skandal wurde es still um sie. Jetzt feiert Winona Ryder (44) mit einer Netflix-Serie ihr Comeback. Doch mit Interviews hadert sie immer noch. 

"Es klingt so bescheuert zu sagen: Oh, ich gebe nicht gern Interviews. Alle sagen: Schau sie dir an, was sie für ein Glück gehabt hat, und jetzt zickt sie rum", sagte die Schauspielerin der deutschen Ausgabe der Zeitschrift "Harper's Bazaar". "Die Wahrheit ist: Ich liebe die Schauspielerei, aber ich will kein Filmstar mehr sein. Ich will das Recht haben zu sagen: Mein Leben gehört mir." Menschen, die ungefragt Fotos und Videos von Prominenten mit ihrem Handy machen, kann Ryder nicht verstehen. "Wieso glaubt jemand, er habe das Recht dazu?"

2001 kam es zu einem Skandal: In dem Jahr war Ryder beim Ladendiebstahl in Beverly Hills ertappt worden. Sie wurde zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe, Sozialdiensten, einer Therapie und einer Geldstrafe verurteilt. Sie hielt sich mit meist kleinen Nebenrollen in noch kleineren Filmen über Wasser. Doch die Durststrecke ist nun beendet. Statt Filmstar ist Ryder jetzt Streaming-Star: Ab Freitag ist sie in der Netflix-Serie "Stranger Things" zu sehen, in der sie eine Mutter spielt, deren Sohn spurlos verschwindet.

Die 44-Jährige, die in den 90er Jahren mit Filmen wie "Reality Bites - Voll das Leben", "Edward mit den Scherenhänden" oder "Durchgeknallt" Erfolge feierte, erzählte über die Dreharbeiten der neuen Netflix-Serie: "Ich vertrage keine Augentropfen. Wenn ich vor der Kamera weine, muss ich mich wirklich zum Heulen bringen."

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dpa

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