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Auf den Stühlen und Tischen eines Cafes liegt eine dünne Schneedecke. Nichts wie rein ins Warme! Foto: Matthias Bein

Wintereinbruch und Frost: Tipps für herrlich kalte Tage

Klirrende Kälte statt goldener Herbst - der Winter scheint etwas früh gekommen zu sein. Bis ins Flachland hat es in der Nacht geschneit. Wirklich lange wird es aber nicht weiß bleiben. Abgesehen davon findet das nicht jeder schlecht.

Offenbach (dpa) - Minustemperaturen Mitte Oktober, der erste Schnee drei Wochen nach Herbstanfang? Es sieht so aus, als würde der Herbst dieses Jahr ausfallen und der Sommer direkt in den Winter übergehen. Aber Kälte kann auch ihre Vorteile haben.

Winterpullis rausholen: Der schöne Strickpulli und all die Wollmützen waren lange weggepackt. In den Schaufenstern der Geschäfte wartet außerdem die neue Winterkollektion. Wer vor allem auf die Mode gucke, für den spiele die Außentemperatur beim Einkaufen zwar meist kaum eine Rolle, sagt Stefan Hertel vom Handelsverband Deutschland. "Die Mehrheit kauft aber dann eine Mütze, wenn es kalt ist." Für die Läden sei es daher generell gut, wenn das Wetter der Jahreszeit entspreche.

Gemütlich im Café sitzen: Statt auf unbequemen Holzstühlen und -bänken halb auf der Straße zu sitzen, kann man sich nun wieder in weiche Sofas und Sessel fläzen und gemütlich Kaffee oder sogar schon den ersten Glühwein trinken. Wer doch unbedingt draußen sitzen will, wickelt sich eben in eine dicke Decke ein und lässt die Mütze auf.

Weihnachtsgebäck: Lebkuchen, Stollen und Schokoladen-Nikoläuse im Supermarkt wirken bei frostigen Außentemperaturen nicht mehr ganz so deplatziert - selbst wenn Weihnachten erst in mehr als zwei Monaten ist. "Für viele Leute gehören niedrige Außentemperaturen zum richtigen Spekulatius-Gefühl dazu", sagt Handelsverband-Sprecher Hertel. Zwar seien die Schoko-Weihnachtsmänner jedes Jahr unabhängig vom Wetter ab Ende September in den Verkaufsregalen. Sie verkauften sich aber besser, wenn draußen nicht 20 Grad herrschten.

Länger Wintersport genießen: Und wenn dann bald der erste Schnee fällt: Schlitten raus, Langlaufskier an. Vielleicht frieren ja auch bald schon die Seen zum Schlittschuhfahren zu.

Heizung aufdrehen: Ohne schlechtes Gewissen schon jetzt die Heizung aufdrehen - und zwar nicht nur im Bad, sondern auch in der Küche und im Wohnzimmer. Die Kälte ruft natürlich auch geradezu nach faulen Sonntagnachmittagen im Bett mit Filmen und Serien.

Sauna: Wem trotz Heizung immer noch zu kalt ist, der sollte es vielleicht mit einem Sauna-Besuch versuchen. "Gerade in dieser Übergangszeit sehnen sich die Menschen nach Wärme und Kuscheligkeit", sagt Hans-Jürgen Gensow vom Deutschen Sauna-Bund. Kälte komme den Sauna-Betrieben daher entgegen - anders als ein goldener Herbst.

DWD-Mitteilung mit Karte

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