Wirbel um Immendorff-Gemälde

Düsseldorf - Die Witwe von Jörg Immendorff, Oda Jaune, will die angebliche Fälschung eines Gemäldes ihres Mannes vernichten lassen. Dabei soll es sich um eine Kopie des Werkes "Ready-made de L'histoire dans Café de Flore" handeln.

Das Düsseldorfer Landgericht werde an diesem Mittwoch über den Antrag der 28-Jährigen entscheiden, bestätigte eine Gerichtssprecherin Medienberichte. Das Original des Werkes von 1988 mit einem Wert von 150 000 Euro soll sich in Neuseeland befinden und ist 1,00 Meter mal 1,20 Meter groß.

Die Staatsanwaltschaft hatte die Kopie beschlagnahmt und Ermittlungen nach dem Fälscher eingeleitet. Die Eigner, zwei Brüder, pochen auf der Echtheit des Werkes. Einer von ihnen will das Bild samt Expertise Immendorffs 1999 von einem Mitarbeiter des Malers in dessen Atelier erworben haben. Handschriftlich habe Immendorff die Echtheit des Bildes bestätigt. Damit gerät der Maler (1945-2007) posthum in Verdacht, in der Zeit seiner Drogen- und Sex-Eskapaden Kopien seiner Mitarbeiter als Originale verkauft zu haben.

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