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Til Schweiger.

Nach Leitungswasser-Klage

Witzige Gegendarstellung: Til Schweiger schlägt zurück

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Hamburg - Das war so klar wie Wasser: Schauspieler Til Schweiger hat die humorvoll-bissige Gegendarstellung der Hamburger Morgenpost im Streit um einen Artikel nicht einfach so kommentarlos hingenommen.

Er hat Recht bekommen, doch das reicht ihm nicht. Til Schweiger möchte im Streit um den Artikel der Hamburger Morgenpost unbedingt das letzte Wort haben. 

Wie berichtet hatte die Tageszeitung den Schauspieler der Abzocke bezichtigt, weil der in seinem Restaurant 4,20 Euro für einen Liter Leitungswasser verlangt. Der 53-jährige Tatort-Ermittler erstritt eine Gegendarstellung, dass er damit nicht „das teuerste Leitungswasser“ verkauft. Das konnte er mit Beispielen aus anderen Lokalen offenbar auch belegen.

Die Gegendarstellung bekam Schweiger. Einen süffisanten Kommentar darunter ließ sich die Mopo allerdings allerdings nicht nehmen. Und der bekanntermaßen streitlustige Schweiger wäre nicht Schweiger, wenn er das einfach auf sich beruhen lassen würde. Schließlich ist der „Keinohrhasen“-Macher kein Hasenfuß.

Auf seinem Facebook-Profil postete er am späten Mittwochabend das Bild einer gähnenden Katze - cat content auf sozialen Netzwerken, das weiß auch er, kommt immer besonders gut an. In dem dazugehörigen Kommentar freute er sich erst einmal, dass „in der Watergate-Geschichte“ dem Recht genüge getan worden war. „Das macht Spass!“, jubelte er. Und dann fährt Schweiger die Krallen so richtig aus.

„Armseligst“

„Die [Freude] wird auch nicht getrübt durch den beigefügten läppischen, kleingeistigen Kommentar dazu. [...] Das ist kein Journalismus, das ist einfach nur armseligst. Aber auf der anderen Seite, was soll man von so einem Schmierblatt anderes erwarten?“

Etwas anderes sei viel wichtiger, fügte der Schauspieler hinzu: Klein-Herbert sei wieder aufgetaucht. Jetzt wissen wir also auch den Namen des schwarzfelligen Familienmitglieds, das für das Foto herhalten musste. 

Bis die Mopo zum Gegenschlag zum Gegenschlag zur Gegendarstellung ausholt, dürfte noch viel Wasser die Elbe hinabfließen. Oder doch nicht? Fortsetzung folgt.

hn

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