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Prinzessin Sophie bei der Hochzeit mit dem Hohenzollern-Prinz: Ihr Brautkleid war dank Designer Wolfgang Joop kein besonders gut gehütetes Geheimnis

Wolfgang Joop plauderte Geheimnisse aus

Potsdam - Modedesigner Wolfgang Joop (66) hält augenscheinlich nicht viel von Verschwiegenheit, wenn es um seine Kreationen geht.

Denn obwohl das Brautkleid traditionell das bestgehütete Geheimnis bei einer Hochzeit ist, plauderte er bereits vor der Hohenzollern-Trauung am Samstag munter Details über das Kleid von Sophie Prinzessin von Isenburg (33) aus.

Er schwärmte im TV-Interview von seiner Kreation als “Kleid wie ein Wasserfall“, gehalten im Ton “Whisper White“ (gewispertem Weiß), einem gebrochenen Weißton - noch bevor die Braut überhaupt zu sehen war. Der 66-Jährige ließ sich kaum stoppen. “Das habe ich überhaupt noch nicht erlebt“, sagte ARD-Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert, der die dreistündige Live-Übertragung im Rundfunk Berlin-Brandenburg im Fernsehen kommentierte.

Bilder: Die Traumhochzeit des Hohenzollern-Prinzen

Bilder: Die Traumhochzeit des Hohenzollern-Prinzen

Für das Brautkleid des Joop-Labels Wunderkind verwendete der Designer gewaschenen Seidentaft mit Einsätzen aus plissiertem Seidentüll. Insgesamt verarbeitete er 60 Meter Stoff, der aus Como in Italien (Clerici Tessuto und Taroni) und aus Frankreich (Sophie Hallette) geliefert wurde. Über dem Kleid trug die Braut einen Mantel aus einem transparenten, seidenen Organza-Satin. Auf dessen vier Meter langer Schleppe lag der historische Familienschleier aus bestickter Brüsseler Spitze.

Es war das erste Mal, dass Joop für eine bestimmte Frau ein Kleid kreierte. “Die Prinzessin von Isenburg ist als Frau eine meiner Idealfiguren - eine Protagonistin des Wunderkind-Stils“, erklärte er.

dpa

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