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Wolfgang Petry hat seinen Schlager-Ruhestand beendet. Sein Comeback dürfte Staub aufwirbeln.

In Comeback-Song "Spielerfrau"

Wolfgang Petry ätzt gegen Cathy Fischer und Co.

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München - Wahnsinn! Nach neun Jahren hat Wolfgang Petry seinen Schlager-Ruhestand beendet. Sein neues Album verspricht höllisches Aufsehen zu erregen - jedoch weniger aus musikalischen Gründen.

Subtilität war noch nie die Stärke von "Wolle" Petry. Das erkennt man schon an den Songtiteln des 63-Jährigen. Die tragen Namen wie "Scheißegal", "Geil, geil, geil" und "Da geht mir voll einer ab". Auch für diese rustikale  Ausdrucksweise lieben ihn seine Fans - und die müssen sich jetzt auf was gefasst machen, denn "Wolle" legt noch einen drauf.

Neun Jahre haben viele von ihnen dem Mann mit der Wuschelmähne, dem Magnum-Gedenk-Schnäutzer und den Freundschaftsbändchen während seiner Pause vom Musik-Zirkus eisern die Treue gehalten. Die einstigen Markenzeichen sind mittlerweile verschwunden. Mit ergrauter Kurzhaarfrise und Dreitagebart ist die Hit-Ikone ins Studio gegangen und hat das Comeback-Album "brandneu" aufgenommen. Am 27. Februar soll es erscheinen.

Musikalisch gesehen scheint der Name eine ziemliche Mogelpackung zu sein, soweit man das aus dem Ausschnitt aus der ersten Single schließen kann, den der Musiker am Sonntag online gestellt hat: Ein bisschen rockiger als man ihn kennt geht's da zur Sache, aber es bleibt doch weitgehend harmlos.

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Was den Text angeht, ist Wolfgang Petry dafür voll auf Krawall gebürstet. Im Song "Spielerfrau" zieht der 63-Jährige ordentlich vom (Fußball-)Leder und die schönen Damen an der Seite der Profi-Kicker kommen darin gar nicht gut weg. Beispiel gefällig? Bitteschön.

„Im nächsten Leben werd' ich Spielerfrau!“, heißt es da. "Ich steh am Spielfeldrand und seh' gut aus. Dann geh ich teuer shoppen in Paris. Ansonsten mach ich nix." Und es kommt noch härter: "Ich schlafe mich hoch, denn alles andere wär doof. Das Leben wäre wunderbar mit Croco-Tasche und Chihuahua. Ich wär' das funkelnde Accessoire von irgendeinem mega-reichen Superstar." Im Refrain fasst Petry mit spitzbübischem Grinsen in die Kamera zusammen: "Ich wär' der Star der Stars - Leck mich am Arsch..."

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Über 3200 Likes hat Petrys Video-Schnipsel in nur anderthalb Tagen auf Facebook von seinen Jüngern bekommen, über 1000-Mal wurde er in dem sozialen Netzwerk geteilt - und es wird leidenschaftlich diskutiert. Von "Das Lied ist doof" bis zu "Viel besser als früher" reicht das Meinungs-Spektrum. Während nicht wenige meckern, er sei "nicht wiederzuerkennen", meinen andere, er habe sich "sehr gut weiterentwickelt". Die holprigen Reime von "Spielerfrauen" stören die Fans nicht, sie "treffen auf den Punkt", meint etwa Andreas B. "Wolle hat es immer auf den Punkt gebracht", pflichtet Markus S. ihm bei.

Namen nennt Petry wohlweislich keine, das wäre juristisch dann doch etwa zu heikel. Doch man darf davon ausgehen, dass etwa Lena Gercke (Freundin von Sami Khedira), Ann-Kathrin Brömmel (Mario Götze), Cathy Fischer (Mats Hummels) oder Lilli Holunder (Rene Adler)gar nicht gefallen dürfte, was sie da hören...

hn

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