Zahlungsaufschub für Michael Jackson

- Los Angeles - Gnadenfrist für Popstar Michael Jackson: Der 47-Jährige hat einen kurzen Zahlungsaufschub erhalten, um den Angestellten seiner Neverland-Ranch endlich die Gehälter zu zahlen.

Wie die "Santa Barbara News Press" am Dienstag berichtete, muss der Sänger nun bis Mittwochabend (Ortszeit) Schulden in Höhe von über 400 000 Dollar (332 000 Euro) begleichen. Andernfalls droht ihm eine Klage. In der vergangenen Woche hatte eine kalifornische Behörde die Frist zunächst auf Dienstag festgesetzt.

Mehr als 30 Arbeiter auf Jacksons Neverland-Ranch bei Santa Barbara hatten eine Beschwerde eingereicht, dass der Sänger ihnen insgesamt 300 000 Dollar an Gehaltszahlungen schulde. Viele von ihnen sollen seit Dezember nicht mehr entlohnt worden sein. Die zuständige Arbeitsbehörde verhängte außerdem eine Strafe von 100 000 Dollar für die Zahlungsversäumnisse. Nach Angaben einer Behördensprecherin bemühten sich Jacksons Finanzberater, die Schulden am Mittwoch zu begleichen.

In der vergangenen Woche hatte das Amt für Arbeitsschutz schon die Schließung der Neverland-Ranch angeordnet, weil die Versicherung für 69 Beschäftigte auf dem Anwesen des Sängers ausgelaufen ist. Jackson muss in dieser Angelegenheit eine Strafe in Höhe von 69 000 Dollar zahlen. Solange der Sänger die Versicherung für die Arbeiter nicht erneuert, darf er niemanden auf der über 1000 Hektar großen Ranch beschäftigen. Jackson lebt selbst nicht mehr auf der Ranch. Nach seinem Freispruch im Prozess wegen Kindesmissbrauchs im vergangenen Juni hat sich der Sänger auf Einladung der Herrscherfamilie von Bahrain in die Monarchie am Persischen Golf zurückgezogen.

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