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Erhöhte Wiesen- und Waldbrandgefahr in Baden-Württemberg

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Frühlingsanfang in Stuttgart
Blumen blühen in Beeten auf dem Schlossplatz. © Marijan Murat/dpa

Eine erhöhte Wiesen- und Waldbrandgefahr herrscht derzeit in weiten Teilen Baden-Württembergs. Grund dafür ist der Sonnenschein und Wind der letzten Tage und Wochen. „Der vereinzelt gefallene Regen hat kaum zur Entspannung beigetragen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am Mittwoch in Stuttgart. Der CDU-Politiker forderte Waldbesucher dazu auf, umsichtig zu sein.

Stuttgart - Der Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigte am Mittwoch besonders für die östlichen und südlichen Teile Baden-Württembergs mit der Stufe vier von fünf eine hohe Gefahr für Waldbrände an. Vor Wiesenbränden warnte der Graslandfeuerindex mit derselben Warnstufe für weite Teile Baden-Württembergs.

Bleibt es weiter so trocken, wird sich die Lage vermutlich erst in ein paar Wochen entspannen. Dann treiben nämlich die Bäume aus und der Waldboden liegt im Schatten, teilte Hauks Ministerium mit. Bis dahin sei besondere Umsicht geboten.

Schon ein unbeaufsichtigtes Grillfeuer könne verheerende Folgen haben. Daher ist „wildes Grillen“ mit eigenem Gerät im Wald verboten. An offiziellen Feuerstellen müsse das Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen vollständig gelöscht werden. Ebenso bestehe von März bis Oktober ein generelles Rauchverbot in baden-württembergischen Wäldern, sagte Hauk.

Am vergangenen Wochenende meldeten Polizei und Feuerwehr schon vereinzelt Brände von Grasflächen oder Büschen. So kam es beispielsweise am Samstag in der Gemeinde Münstertal im Schwarzwald zu einem Reisigfeuer. Dieses breitete sich unkontrolliert auf einer Fläche von 20 Ar aus, konnte jedoch gelöscht werden, bevor Schlimmeres passierte. dpa

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