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Kretschmann und Strobl: Rasche Aufklärung in Heidelberg

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Nach dem Amoklauf an der Universität in Heidelberg
Polizeibeamte untersuchen eine Waffe auf dem Gelände der Universität in Heidelberg. © Sebastian Gollnow/dpa

Nach dem Amoklauf an der Universität in Heidelberg hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Opfern sein Beileid ausgedrückt. „Die Nachrichten aus Heidelberg machen mich zutiefst betroffen. Meine Gedanken sind bei den Familien und ihren Angehörigen. Wir sind an Ihrer Seite“, teilte der Grünen-Politiker am Montagabend mit. Er hoffe inständig, dass die Verletzten wieder gesund würden.

Stuttgart/Heidelberg - Er dankte Einsatz- und Rettungskräften für ihre Arbeit. „Unsere Polizei ermittelt unter Hochdruck und tut alles dafür, um die Hintergründe der Tat schnell aufzuklären.“

Bei dem Amoklauf in einem Hörsaal hat ein Mann, der selbst Student gewesen sein soll, eine junge Frau erschossen und drei Menschen verletzt. Nach der Tat habe er sich selbst getötet, teilte die Polizei mit.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte: „Für die Verletzten und die Beteiligten, auch die im Tutorium dabei waren, hoffe ich auf baldige Genesung an Leib und Seele.“ Es sei eine „entsetzlich belastende Situation“. Er fügte hinzu: „Die Wissenschaft weltweit, wir alle hier in Baden-Württemberg und darüber hinaus sind in Gedanken bei den Opfern und denen, die das Geschehene heute miterleben, verarbeiten und bewältigen mussten und müssen.“

Die Einsatzkräfte seien schnell am Tatort gewesen und hätten die zunächst unübersichtliche Lage mit der Uni-Leitung zusammen schnell klären können. „Nun ist die Zeit der Ermittler, denn für uns alle ist es wichtig, die Hintergründe für die schreckliche Tat so schnell als möglich aufzuklären.“ dpa

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