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Legoland baut für mehr als 15 Millionen Euro neue Achterbahn

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Legoland Saisoneröffnung
Mitarbeiter des Legoland bereiten ein aus Legosteinen nachgebautes Modell der Stadt Hamburg vor. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Das deutsche Legoland in Schwaben zählt zu den großen Besuchermagneten in Süddeutschland. Jetzt wird eine neue Attraktion gebaut, die ab dem kommenden Jahr Aktion für die ganze Familie verspricht.

Günzburg - Eine Achterbahn für die ganze Familie soll ab dem kommenden Jahr die neue Attraktion im deutschen Legoland-Park im schwäbischen Günzburg werden. Eine vergleichbare Achterbahn gebe es weltweit noch in keinem anderen Legoland, teilte der Park mit. Mit mehr als 15,5 Millionen Euro sei der neue Themenbereich die größte Einzelinvestition des Betreibers Merlin Entertainments in den Freizeitpark seit der Eröffnung vor 20 Jahren.

Das Themengelände mit der Achterbahn wird derzeit auf einem 1,2 Hektar großen Areal gebaut, die Eröffnung ist 2023 geplant. Auch für die diesjährige Saison, die am 2. April starten soll, wird im Legoland Deutschland investiert. In dem zum Freizeitpark gehörenden Feriendorf soll dafür ein neues Quartier gebaut werden, zudem sind energetische Sanierungen von Dutzenden Gebäuden geplant. Nach Angaben der Geschäftsführung stehen dafür mehr als 14 Millionen Euro zur Verfügung.

Die neue Achterbahn wird so gebaut, dass auch bereits Grundschulkinder damit fahren dürfen. „Kinder können hier also ihre erste Achterbahnfahrt erleben - gemeinsam mit ihren älteren Geschwistern“, erläuterte Dirk Schlecht, der Technische Direktor des Parks.

Zu Merlin Entertainments mit Sitz in England gehören neben dem deutschen Legoland-Park noch zahlreiche weitere Freizeitparks. Nach Angaben des Unternehmens zählen 137 Attraktionen, 24 Hotels und 6 Feriendörfer in 24 Ländern zu dem Konzern.

Im Günzburger Legoland arbeiten während der Saison rund 1100 Mitarbeiter. Nach der Eröffnung im Jahr 2002 hatte der Park pro Saison zunächst etwa 1,3 Millionen Gäste vermeldet, später gab das Unternehmen keine genauen Besucherzahlen mehr bekannt. dpa

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