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Nach Wechselfehler: Ermittlungen nur bei Freiburger Protest

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SC Freiburg - Bayern München
Die Spieler von Freiburg (rote Trikots) und Bayern stehen während einer längeren Unterbrechung auf dem Platz. © Silas Stein/dpa

Nach dem Wechselfehler des FC Bayern prüfen die Verantwortlichen des SC Freiburg noch einen Einspruch. „Stand ist nach wie vor, dass sie sich das anschauen“, sagte ein Vereinssprecher der Deutschen Presse-Agentur einen Tag nach dem 1:4 (0:0) gegen die Münchner in der Fußball-Bundesliga. „Wir werden etwas kommunizieren, wenn es etwas zu kommunizieren gibt.

Freiburg - Einen Zeitplan haben wir dafür nicht“, sagte der SC-Sprecher.

Der Protest müsste aber bis Montagnachmittag eingelegt werden. Sollten die Freiburger davon absehen, wird auch der Deutsche Fußball-Bund nicht tätig werden. „Der Kontrollausschuss hat keine rechtlichen Möglichkeiten, Einspruch gegen die Spielwertung einzulegen“, sagte ein DFB-Sprecher am Sonntag mit Blick auf die Regel 3, Ziffer 7 und 9, des Regelwerks.

„Dies kann der SC Freiburg beim DFB-Sportgericht innerhalb von 48 Stunden machen. Dieses Recht ist ihm unbenommen“, hieß es vom DFB weiter. Nach dpa-Informationen habe es sich aus Sicht des Verbands bei dem Vorfall nicht um eine Regelwidrigkeit, sondern um einen Irrtum gehandelt.

Die Münchner waren beim Stand von 3:1 kurz vor Schluss für einige Sekunden mit zwölf Spielern auf dem Feld gewesen, ehe Referee Christian Dingert die Begegnung unterbrach. Zuvor war bei der geplanten Auswechslung von Kingsley Coman die falsche Rückennummer angezeigt worden. Der Franzose fühlte sich wohl nicht angesprochen und ging bei einem Doppelwechsel zunächst nicht vom Feld.

DFB-Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich sprach bei Sport1 am Sonntag von einer „Verkettung von unglücklichen Umständen“. Er kündigte eine interne Aufarbeitung mit Referee Dingert an. „Es werden immer mal wieder Fehler vorkommen. Das sind Menschen, wir besprechen das in Ruhe mit ihm und seinem Team“, sagte Fröhlich. dpa

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