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Bands und Promoter: Konzertplanung auch 2022 schwierig

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Rockgruppe Kadavar - Musiker hoffen Wiedersehen mit Fans
Simon Bouteloup (l.), Christoph Lindemann und Christoph Bartelt (r) bilden die Rockgruppe Kadavar. © Rosa Merino Claros/-/dpa/Archivbild

Zwei Jahre lang mussten Bands und Musiker viele Konzerte sausen lassen - und auch das neue Jahr beginnt mit großer Ungewissheit. Nun bangen und hoffen sie auf ein baldiges Wiedersehen mit den Fans. So auch die Berliner Rockgruppe Kadavar: „Ich freue mich darauf, wieder eine normale Tour spielen zu dürfen. Mir fehlt das Reisen mit der Band und die Ausgelassenheit, die man auf einer Show geben und mitnehmen kann“, sagt Schlagzeuger Christoph Bartelt der Deutschen Presse-Agentur.

Berlin - Zugleich fürchte er sich davor, dass es ewig so weitergeht. „Wenn ich mir vorstelle, dass es jemanden aus meinem Umfeld schwer erwischen würde, macht mir das am meisten Angst.“

Jens Oberthür, einer der drei Geschäftsführer der Berliner Booking-Agentur Powerline, betont die große Unsicherheit, die auch im neuen Konzertjahr nicht verschwunden ist. Die Agentur hat viele Independent-Künstler unter Vertrag. Mit Beginn der Pandemie sei der Markt um 80 Prozent eingebrochen, was bis heute Bestand habe. Erfolgreiche Hygienekonzepte hätten im Sommer 2021 zwar für Optimismus gesorgt. Doch wegen der neuen Omikron-Variante sei nun wieder völlig unklar, ob und wann Konzerte wieder regulär möglich sein werden. dpa

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