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Anschlag in Berlin? Polizei entdeckt Brandsatz an Gebäude von russischer Nachrichtenagentur

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Von: Christoph Gschoßmann

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Ein Rettungswagen der Feuerwehr fährt auf einer Straße - in Berlin wurde bei einem Brandanschlag allerdings niemand verletzt, weil der Brandsatz nicht zündete.
Ein Rettungswagen der Feuerwehr fährt auf einer Straße - in Berlin wurde bei einem Brandanschlag allerdings niemand verletzt, weil der Brandsatz nicht zündete. © Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/Symbolbild

Eine russische Nachrichtenagentur als Zielscheibe für Gewalt: In Berlin kam es zu einem mutmaßlichen gescheiterten Brandanschlag.

Berlin/München - Ein Angriff auf Russland mitten in der deutschen Hauptstadt: Auf das Gebäude der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti in Berlin ist nach Angaben der Polizei augenscheinlich ein Brandsatz geworfen worden.

Zunächst hatte die Polizei angenommen, es habe sich nur um einen Flaschenwurf gehalten: Wie die Beamten am Samstagnachmittag mitteilten, wurden sie am Freitag (6. Mai 2022) gerufen, als auf die Fassade des Gebäudes im Stadtteil Steglitz, in dem sich eine Nebenstelle der Agentur befindet, angeblich eine Bierflasche geworfen wurde. Wie sich schnell herausstellte, war es aber ein Brandsatz.

Ria Nowosti selbst schrieb im Nachrichtendienst Telegram von einem mit Drähten umwickelten Kanister und dass es sich um das Wohnhaus von Korrespondenten handelte.

Brandsatz in Berlin-Steglitz zündet nicht - Zusammenhang mit Ukraine-Krieg?

Im Lichtschacht vor dem Fenster eines Kellers sei laut Polizei dann ein „verdächtiger Gegenstand“ entdeckt worden, bei dem es sich „dem äußeren Anschein nach um einen Brandsatz“ handelte. Dieser habe aber nicht gezündet und sei noch vor Ort zerstört worden.

Wer aber warf den Brandsatz - und ist der Angriff als Reaktion auf die russische Aggression im Ukraine-Konflikt zu werten, hat also ein politisches Motiv? Die Behörden nahmen Ermittlungen auf, um „Gefährlichkeit und etwaige Tatmotivation“ zu klären. Es ermittelt der Staatsschutz und die Generalstaatsanwaltschaft Berlin. (cg mit afp)

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