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BR Volleys beim Halbfinal-Auftakt „streckenweise pomadig“

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Ein Volleyballspieler geht in Position
Ein Volleyballspieler geht in Position. © picture alliance/Soeren Stache/dpa/Symbolbild

Was für die Berlin Volleys anfangs nach einem lockeren Sieg aussah, wurde schließlich zu harter Arbeit. „In den ersten beiden Sätzen haben wir dominant gespielt, aber danach sind wir etwas verkrampft“, sagte Außenangreifer Ruben Schott über den 3:1 (25:20, 25:17, 22:25, 25:23)-Sieg gegen die United Volleys Frankfurt zum Auftakt des Playoff-Halbfinales um die deutsche Volleyball-Meisterschaft am Mittwoch.

Berlin - „Wir haben uns schwer getan und streckenweise pomadig gespielt“, sagte Geschäftsführer Kaweh Niroomand.

In der Playoff-Serie Best of five liegt der Titelverteidiger aus der Hauptstadt nun 1:0 in Führung. Die zweite Begegnung steigt bereits am Samstag (19.00 Uhr) in Frankfurt, am Mittwoch ist Berlin dann wieder der Gastgeber.

Vor dem Halbfinal-Start waren die BR Volleys zwölf Tage lang ohne Wettkampfpraxis. „So etwas ist für Kopf und Körper nicht einfach. Das hat man der Mannschaft angemerkt“, sagte Niroomand. Dennoch haben die Berliner jetzt alle sechs Aufeinandertreffen gegen die Frankfurter in dieser Saison in den drei nationalen Wettbewerben (Bundesliga, Pokal, Supercup) gewonnen.

So heftigem Widerstand wie am Mittwoch ab Satz drei sah sich das Team von Trainer Cedric Enard in den vorangegangenen Partien jedoch noch nicht ausgesetzt. Nur mühsam vermieden die Berliner gegen immer selbstbewusster auftrumpfende Frankfurter den Tiebreak. „Wenn man die ersten beiden Sätze so klar gewinnt, dann ist es fast zwangsläufig so, dass man danach ein bisschen abschweift“, erklärte Schott den Leistungsabfall seiner Mannschaft.

Der 25:23-Satzgewinn zum Schluss hing an einem äußerst dünnen Faden. „Wir waren am Ende nahe dran“, konnte Frankfurts Routinier Jochen Schöps feststellen und machte für das nächste Spiel eine Kampfansage: „Da ist noch einiges möglich. Jetzt müssen wir liefern.“ dpa

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