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Bundespresseball für Solidarität mit Ukraine

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Bundespräsident Steinmeier
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender beim 68. Bundespresseball. © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Streichen wollten die Hauptstadtjournalisten ihren Bundespresseball trotz des Krieges nicht. Unterstützt wurden sie dabei vom ukrainischen Botschafter, der für Feiern und Unterstützung plädierte. Dass manche Politiker nicht erscheinen, ließ sich nicht verhindern.

Berlin - Rund 1800 Gäste aus Medien, Wirtschaft und Politik werden am Freitag (18.00 Uhr) in Berlin zum 69. Bundespresseball erwartet. Wegen des russischen Krieges in der Ukraine soll der Ball der Hauptstadtjournalisten im Hotel Adlon am Brandenburger Tor in diesem Jahr ein „Solidaritätsball“ sein. Der ukrainische Botschafter hält eine kurze Rede, ukrainische Künstler treten auf, die Gäste sollen für Hilfsprojekte für ukrainische Journalisten spenden. Das Hotel Adlon soll nachts in Blau-Gelb, den Nationalfarben der Ukraine, angestrahlt werden.

Wegen des Krieges sagten allerdings auch prominente Politiker ab. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nimmt nicht teil, Absagen gab es auch von mehreren Ministern, darunter Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne). Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nimmt nicht teil. Aus dem Bundeskabinett stand zuletzt nur noch Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) auf der Gästeliste. Allerdings kommen viele Staatssekretäre, Parteivorsitzende, Bundestags-Vizepräsidenten, Fraktionsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete.

Aus der Kulturbranche wird die Sängerin Natalia Klitschko erwartet, sie ist die Ehefrau von Vitali Klitschko, dem früheren Profi-Boxer und aktuellen Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Außerdem haben auch die Schauspielerin Jasmin Tabatabai und der Schriftsteller Wladimir Kaminer zugesagt.

Im Herbst 2020 war der Ball wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. 2021 wurde er auf dieses Jahr verschoben. Nun müssen alle Gäste geimpft oder genesen sein und einen aktuellen Corona-Test vorlegen. dpa

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