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BVG dünnt wegen Omikron auch U-Bahn-Angebot aus

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Eine U-Bahn fährt in einer Station ein. © Carsten Koall/dpa/Symbolbild

Fahrgäste der Berliner U-Bahn müssen von Montag an etwas länger auf die Züge warten. Nach dem Busverkehr dünnen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auch bei U-Bahnen die Fahrpläne aus. Hintergrund sind zunehmende Kranken- und Quarantänefälle in der aktuellen Corona-Welle. Insgesamt fallen 4,8 Prozent der üblichen Fahrten weg, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Berlin - Wo immer es gehe, würden möglichst große Fahrzeuge eingesetzt. „Das gesamte Netz wird weiterhin zuverlässig bedient.“

Auf den U-Bahn-Linien 2, 5, 6 und 9 gelte von Montag an tagsüber ein Fünf-Minuten-Takt, derzeit seien die Takte in den Stoßzeiten etwas dichter. Fahrgäste warteten von Montag an höchstens eine Minute länger, versicherte die BVG. Die U2 und die U8 fahren auf ihren Abschnitten in Spandau und Reinickendorf nur noch alle zehn Minuten, auch auf der U4 gilt ein Zehn-Minuten-Takt. Bei den Straßenbahnlinien M5 und M6 gilt von Montag an tagsüber ein Zehn-Minuten-Takt.

„Berlin kann sich auf die BVG verlassen“, sagte Betriebsleiter Rolf Erfurt. Die Anpassungen sollen demnach sicherstellen, dass Busse und Bahnen auch in den kommenden Wochen zuverlässig fahren. Schon seit Mittwoch ist der Busverkehr etwas ausgedünnt. Von Montag an sind 21 der gut 150 Linien betroffen, vor allem auf Verbindungen mit mehreren Linien. „Alle Abschnitte und Haltestellen im Berliner Busnetz werden weiterhin angefahren“, hieß es. Für die Metrobus-Linien gelte mindestens ein Zehn-Minuten-Takt.

Die S-Bahn, die zur Deutschen Bahn gehört, hat bislang keine Einschränkungen angekündigt. „Wir fahren zurzeit das volle Programm“, sagte ein Sprecher am Donnerstag. dpa

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