1. Startseite
  2. Deutschland
  3. Berlin

Der Siegretter im Tor: Eisbären feiern Keeper Niederberger

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Eishockey
Ein Eishockeyspieler spielt den Puck. © Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Sie wussten, wem sie diesen Sieg zu verdanken hatten. „Matthias Niederberger hat uns grandios im Spiel gehalten“, lobte Verteidiger Kai Wissmann von den Eisbären Berlin nach dem 2:1 bei den Kölner Haien den Keeper der Gäste. Mit 33 abgewehrten Schüssen und einer Fangquote von 97 Prozent zeigte Niederberger eine überragende Leistung. Besonders im ersten Drittel, als die Berliner Probleme hatten, in die Partie der Deutschen Eishockey Liga zu finden.

Köln - „Da hat uns Matti wirklich gerettet“, sagte Trainer Serge Aubin: „Ich weiß nicht, ob wir da auch nur eine Sache gut gemacht haben.“

Wenig Bewegung, schlechte Abspiele, kaum Torchancen - Berlin fehlte zunächst auf vielen Ebenen die Qualität und es war Niederberger zu verdanken, dass das Team nicht früh den Anschluss verlor. „Das war eines der schlechtesten Drittel von uns in dieser Saison“, sagte Wissmann. Stück für Stück steigerten sich die Berliner allerdings und kämpften sich nach einem 0:1-Rückstand in das Spiel. „Die Jungs haben zusammen einen Weg gefunden, um zu siegen und darauf kommt es an“, sagte Aubin.

Erst traf Blaine Byron, dann markierte Kevin Clark die 2:1-Führung und zeigte, dass die Eisbären - entgegen der bisher schlechten Bilanz - auch in Überzahl treffen können. Überzeugender war indes das Penalty Killing, das ebenso in Köln bei sieben Unterzahl-Situationen zum Faktor wurde. „Dadurch, dass wir uns reingebissen haben und auch an so einem schweren Tag versucht haben, alles herauszuholen, war es dann gar nicht so unverdient“, sagte Wissmann, der mit den Berlinern den elften Sieg im 14 Auswärtsspiel einfahren konnte.

„Auswärts läuft es bisher sehr gut und wir sind genauso froh, dass wir zuletzt die Heimspiele gewinnen konnten“, sagte Wissmann. „Wir wissen aber, dass wir noch besser spielen können, so dass wir nicht nur phasenweise, sondern über 60 Minuten unser Topspiel zeigen.“

Die nächste Chance, um sich zu beweisen, haben die Eisbären am 2. Januar beim Heimspiel gegen die SC Bietigheim Steelers (14 Uhr/ Magentasport). Bis dahin ist dem deutschen Meister die Tabellenführung jedoch sicher. dpa

Auch interessant

Kommentare