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„Entscheidung muss frei bleiben“: AfD gegen Impfpflicht

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Plenarsitzung Berlin
Frank-Christian Hansel (AfD) spricht in der Plenarsitzung im Berliner Abgeordnetenhaus. © Annette Riedl/dpa

Die AfD im Berliner Abgeordnetenhaus hat sich klar gegen eine Corona-Impfpflicht positioniert. „Die Entscheidung für oder gegen die Impfung, insbesondere im Rahmen einer individuellen Risikoabschätzung, muss frei bleiben“, sagte der AfD-Politiker Frank-Christian Hansel am Donnerstag in einer Plenardebatte.

Berlin - Die AfD sei nicht per se gegen Impfungen. „Vielmehr stehen wir gegen die Spaltung der Gesellschaft und das Überschreiten roter Linien hinsichtlich verfassungsgemäß geschützter Freiheiten.“ Hansel kritisierte Corona-Beschränkungen mit Zutritt nur für Geimpfte und Genesene in vielen Bereichen als „Impfzwang durch die Hintertür“.

Der Politiker verwies darauf, dass die Omikron-Variante oft weniger schwere Krankheitsverläufe nach sich ziehe. Er plädierte daher dafür, stärker zu versuchen, mit dem Virus zu leben, und nannte Israel als Vorbild. Nötig sei, sich auf den Schutz besonders gefährdeter Gruppen etwa in Pflegeheimen, den Schutz kritischer Infrastruktur etwa durch kürzere Quarantäne und eine gute Aufstellung der Krankenhäuser zu konzentrieren. dpa

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