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Film von Ursula Meier bei Berlinale zeigt Gewalt einer Frau

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Ursula Meier
Regisseurin Ursula Meier bei der Pressekonferenz zum Wettbewerbsfilm „Die Linie“. © Joerg Carstensen/dpa

Die französisch-schweizerische Filmemacherin Ursula Meier konzentriert sich in ihrem neuen Film auf die Darstellung weiblicher Gewalt. Ihr Film „Die Linie“ sollte am Freitagabend auf der Berlinale Weltpremiere feiern. Im Kino gehe die Gewalt in der Regel von Männern aus, sagte Meier am Nachmittag in Berlin. Sie und die Co-Drehbuchautorin und Schauspielerin Stéphanie Blanchoud hätten sich die Frage gestellt:

Berlin - „Warum sollten wir nicht eigentlich eine weibliche Persönlichkeit haben, die auch gewalttätig ist?“

Der Film erzählt die Geschichte zwischen einer Mutter und ihren Töchtern. Als eine der Töchter ihre Mutter im Streit verletzt, wird sie mit einem Kontaktverbot belegt. Es eskalieren die familiären Konflikte. „Ich wollte wie auch in meinen anderen Filmen Personen darstellen, die zunächst mal wirklich nicht liebenswert sind“, sagte Meier.

„Die Linie“ ist einer von 18 Titeln, die im diesjährigen Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele um den Goldenen Bären konkurrieren. Am Freitagnachmittag sollte in dieser Rubrik außerdem das Drama „Robe of Gems“ gezeigt werden. dpa

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