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Frust über Aufstiegsregeln beim BFC: „Zerstören Saison“

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VfB Oldenburg - BFC Dynamo
Oldenburgs Dennis Engel (l) kämpft mit Berlins Sebastian Hertner um den Ball. © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die Heimniederlage wog zu schwer. Ein Sieg in Oldenburg reicht dem BFC nicht für den Aufstieg in die 3. Liga. Der Frust ist nach der Partie groß - besonders über den Verband.

Berlin - Nach dem verpassten Aufstieg in die 3. Liga herrschen beim BFC Dynamo Wut und Enttäuschung. Denkbar knapp scheiterte der Meister der Regionalliga Nordost in den beiden Relegationsspielen gegen Nord-Titelträger VfB Oldenburg (0:2, 2:1). So fand direkt nach Abpfiff am Sonnabend Dynamo-Torjäger Christian Beck am MagentaSport-Mikrofon deutliche Worte zum Aufstiegsmodus. „Klar müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen. Aber Riesendank an den DFB, der solche Regeln einführt. Da haben sie sich richtig was dabei gedacht, großes Lob. Hauptsache der Westen und Südwesten steigt immer direkt auf“, schimpfte der Berliner Mittelstürmer in Richtung der Funktionäre.

Für die Meister der fünf Regionalligen stehen nur vier Aufstiegsplätze zur Verfügung. Und während, wie von Beck moniert, die Meister aus Westen und Südwesten aufgrund der hohen Mitgliederzahlen immer aufsteigen, rotiert das direkte Aufstiegsrecht für die Staffeln in Bayern, im Norden und Nordosten. In dieser Saison war Bayern dran (SpVgg Bayreuth), während der vierte Aufsteiger in der Relegation zwischen dem BFC und Oldenburg ermittelt werden musste. „So eine Regel ist eine Vollkatastrophe“, echauffierte sich der sonst eher als ruhiger Zeitgenosse bekannte Beck. „Das ist einfach so, wenn da Leute sitzen, die vom Fußball keine Ahnung haben. Sie zerstören damit einfach eine ganze Saison.“

Zuspruch für die Berliner kam auch aus dem Oldenburger Lager. „Dass man so eine Relegation spielen muss, das wünscht man keinem“, zeigt VfB-Kapitän Max Wegner Verständnis für den Frust beim BFC. „Dynamo hat alles gegeben, das ist dann am Ende schon ein bisschen unfair. Aber vielleicht klappt es für den BFC ja im nächsten Jahr.“

Dann müssten die Berliner aber erneut in die Relegation, diesmal gegen den Bayern-Meister, während der Norden direkt aufsteigen darf. Für Christian Beck ist das aber noch Zukunftsmusik. „Das ist noch so weit weg“, meint der Angreifer. „Wir sind jetzt alle enttäuscht, müssen das erstmal sacken lassen. Es war eine lange Saison, einfach für nichts. Wir müssen den Mund abputzen und dann schauen, was nächste Saison ist.“ dpa

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