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Letzte Chance für BR Volleys: „Irgendwie die Wende schaffen“

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Volleyball
Volleybälle liegen in einer Halle. © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Berlin Volleys klammern sich in der Finalserie um die deutsche Volleyball-Meisterschaft an den letzten Strohhalm. „Jetzt müssen wir mit einem Heimsieg irgendwie die Wende schaffen“, fordert Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand nach der zweiten Niederlage im zweiten Playoff-Spiel Modus best-of-five. Nach dem 2:3-Auftakt am vergangenen Samstag daheim verlor der Titelverteidiger am Mittwoch in Ulm mit 1:

Berlin - 3. Dennoch sieht Volleys-Mittelblocker Nehemiah Mote noch einen Funken Hoffnung: „Es fehlt nicht viel. Wir brauchen nur mal einen Brustlöser.“

Der Hauptstadtclub muss im dritten Spiel am Samstag in Berlin (18.30 Uhr) unbedingt gewinnen, um sich die Chance zu erhalten, zum sechsten Mal in Folge Meister werden. Insgesamt drei Mal muss das Team von Cedric Enard nacheinander die Mannschaft vom Bodensee bezwingen.

Dabei machte Friedrichshafen in den bisherigen Finals den weitaus lockeren Eindruck, zeigte in wichtigen Spielszenen mehr Entschlossenheit und wirkt damit insgesamt stabiler. Der Australier Mote, der in der vorigen Saison noch beim VfB unter Vertrag stand, ortet die Nachteile bei seinen Volleys eindeutig im psychologischen Bereich. „Wir setzen uns in diesen Finals schon vor dem ersten Ballwechsel enorm unter Druck. Das hemmt uns“, sagte der 28-Jährige. Fazit des Mittelblockers: „Unter dieser Anspannung misslingen uns manchmal selbst die einfachsten Dinge.“

Besonders unter Anspannung stand Sergej Grankin. Der Volleys-Kapitän quittierte zum Ende des zweiten Satzes eine zweifelhafte Entscheidung des Münchner Schiedsrichters Mirco Till mit einem Tritt gegen den Schiedsrichterstuhl. Der Routinier sah dafür die Rote Karte. Die Folge: ein weiterer Punkt für den VfB, die Volleys starteten mit einem 0:1-Rückstand in den dritten Satz. dpa

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