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Löwen und HSV: Eistonne bei Füchsen „im Dauerbetrieb“

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Füchse Berlin
Berlins Trainer Jaron Siewert (3.v.r) steht gestikulierend zwischen seinen Ersatzspielern. © Andreas Gora/dpa/Archivbild

Ziemlich kaputt waren die Spieler der Füchse Berlin nach dem 23:20-Kraftakt gegen die Rhein-Neckar Löwen. Denn es war nach dem Sieg am Dienstag in Winterthur das zweite Spiel in nur 48 Stunden - aber beide wurden gewonnen. „Das steckt schon gut in den Knochen. Aber wir haben das gut verteilt. Jeder hat da seinen Beitrag geleistet. Das war der Schlüssel“, sagte Kapitän Paul Drux.

Berlin - Ohne sieben Stammkräfte rangen die Berliner am Donnerstag die Löwen nieder. „Ich bin unheimlich stolz auf unsere Mannschaft. Wie sie das Spiel kämpferisch angegangen ist, war stark“, lobte Vorstand Sport Stefan Kretzschmar den Einsatz. Nach zuvor zwei sieglosen Spielen in der Handball-Bundesliga sind die Füchse damit wieder auf Kurs. „Die Punkte sind superwichtig und gut für die Mentalität“, sagte Drux.

Lange Zeit zur Erholung bleibt aber kaum. Schon am Sonntag geht es beim HSV Hamburg (14.00 Uhr/Sky) weiter. „Das war sehr, sehr kräftezehrend. Wir gehen schon ein bisschen auf dem Zahnfleisch“, gestand Drux. Regeneration statt Training steht deshalb nun an. „Die Physios haben viel zu tun und die Eistonne wird im Dauerbetrieb sein. Wir müssen sehen, dass alle gesund bleiben und die Akkus wieder aufladen“, sagte Trainer Jaron Siewert.

Die Füchse hoffen in Hamburg dann auf eine erneute Topleistung von Torhüter Dejan Milosavljev wie gegen die Löwen. „Er hat uns den Rückhalt gegeben, dass wir nicht immer vorne ein Tor machen müssen“, sagte Siewert. Für Kretzschmar war er „natürlich der Garant“ für den Heimsieg. Starke 50 Prozent der Bälle wehrte der Serbe ab.

Und doch sehnen sich die Berliner nach der Rückkehr einiger Spieler. Auch wenn die aufgerückten jungen Spieler einen guten Job machten. „Das kann keine Dauerlösung sein“, klagte Siewert. Gegen Hamburg hoffen sie auf die Rückkehr eines Trios. „Wir hoffen auf Jacob Holm, Fabian Wiede und Valter Chrintz, dass das die Spieler sind, die es jetzt schaffen“, Siewert. dpa

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