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Um Aufstieg doch noch zu packen: BFC braucht Geld und Tore

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Fußball
Fußballfans jubeln im Stadion. © Christian Charisius/dpa/Symbolbild

Sportlich verlief das Heimspiel vom BFC Dynamo um den Aufstieg in die 3. Liga enttäuschend. Doch vor dem Rückspiel bei Oldenburg muss der Club noch ein ganz anderes Problem lösen.

Berlin - Der BFC Dynamo steht vor dem Relegationsrückspiel zur 3. Liga gleich in doppelter Hinsicht mit dem Rücken zur Wand. Da ist zum einen die sportliche Seite. Denn nach der 0:2-Heimniederlage gegen Nord-Titelträger VfB Oldenburg benötigt der Meister der Regionalliga Nordost am kommenden Samstag (14.00 Uhr, MagentaSport) einen deutlichen Sieg, soll es doch noch mit dem Aufstieg in den Profi-Fußball klappen.

„Uns hat doch jetzt jeder schon abgeschrieben“, sagte Dynamo-Torjäger Christian Beck nach der Heimniederlage bei MagentaSport. „Aber wir werden uns in der anstehenden Woche noch mal fokussieren, um das Unmögliche doch noch möglich zu machen.“ Kämpferisch gibt sich auch BFC-Trainer Christian Benbennek am TV-Mikro. „Es ist erst Halbzeit. Wir werden nach Oldenburg fahren, um es trotzdem noch zu schaffen, so viel ist sicher“.

Ob das Rückspiel überhaupt stattfinden wird, ist allerdings auch noch fraglich. Nicht nur auf dem Platz kämpft der DDR-Serienmeister um den Drittliga-Aufstieg. Damit das Rückspiel gespielt werden kann, muss der BFC Dynamo bis zum 1. Juni beim DFB als Lizenzauflage eine Bürgschaft in Höhe von 900.000 Euro in bar hinterlegen. Bislang konnten die Berliner 720.000 Euro zusammenbringen. Viel Zeit bleibt nun nicht mehr. Mit Hilfe von Sponsoren und Fans will der Club die fehlende Summe noch stemmen.

Auflagen muss auch Gegner Oldenburg noch erfüllen. Die Niedersachsen müssen ebenfalls bis zum Mittwoch dem DFB ein drittliga-taugliches Ausweichstadion benennen, da das heimische Marschwegstadion keine Flutlichtanlage und Rasenheizung hat. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass beide Vereine ihre Auflagen nicht erfüllen können, könnte sich der eigentlich abgestiegene FC Viktoria 89 Berlin Hoffnung auf einen Verbleib in der 3. Liga machen. dpa

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