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Volleys wollen im Heimspiel Pleite in Frankfurt wettmachen

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Volleyball
Volleybälle liegen in einer Halle. © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Berlin Volleys sind alarmiert. „Das war ein Weckruf zur richtigen Zeit“, sagte Geschäftsführer Kaweh Niroomand der Deutschen Presse Agentur noch mal rückblickend auf die überraschende 2:3-Niederlage bei den United Volleys Frankfurt. Vor dem dritten Spiel beider Teams im Halbfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft am Mittwoch (19.30 Uhr/Sportdeutschland.

Berlin - tv) in Berlin gibt sich der 69-Jährige aber auch ganz pragmatisch: „Das ist ja der Vorteil in den Playoffs, dass man so etwas wieder wettmachen kann.“

Nach Siegen steht es zwischen beiden Teams in der Serie Best of five 1:1. Mit ihrem Heimerfolg haben sich die Hessen zumindest ein viertes Aufeinandertreffen vor eigenem Publikum am Samstag gesichert. Das beunruhigt die BR Volleys aber wenig. „Ein Spiel mehr tut uns nicht weh“, sagte Niroomand. Er vertraut darauf, dass die eigene Mannschaft dadurch sogar besser im Rhythmus bleibt.

In Frankfurt spielten die Berliner über weite Strecken ohne Esprit und wenig meisterlich. Niroomand kündigte Besserung an: „Am Mittwoch werden die Zuschauer eine andere Mannschaft erleben.“ Das Personal bleibt aber dasselbe. Und da laufen einige Leistungsträger derzeit ihrer Bestform hinterher. Zum Beispiel Timothee Carle. In der Champions League gegen Itas Trentino spielte der Außenangreifer aus Frankreich unlängst überragend, zuletzt im Spiel in Frankfurt wechselte ihn Trainer Cedric Enard nach schwachem ersten Satz aus.

„Von der Qualität her hat Carle bei uns eine Führungsrolle inne. Wenn es aber insgesamt in der Mannschaft nicht läuft, dann lässt er sich schnell mit runterziehen“, sagte Niroomand zu den Formschwankungen des 26-Jährigen. Der Geschäftsführer hatte mit dem Franzosen in dieser Woche dazu „ein langes Gespräch“, wie er sagt. Carle gelobte Besserung. Wieder zur Verfügung steht den BR Volleys Außen-Annahmespieler Ruben Schott, der in der vorangegangenen Partie wegen Oberschenkelproblemen pausierte.

Mit ihrem couragierten Auftreten haben sich die United Volleys in den beiden bisherigen Playoff-Halbfinals beim Gegner einigen Respekt verschafft. „Man darf Frankfurt nicht unterschätzen“, sagte Niroomand: „Bei denen gibt es allein drei Spieler, die hervorragend aufschlagen und damit eine ganze Mannschaft auf Touren bringen können.“ dpa

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