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ADAC: Fast 300.000 Autopannen in Berlin und Brandenburg

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ADAC-Pannenhelfer
Ein Pannenhelfer des ADAC hält eine Autobatterie in der Hand. © Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

In Berlin und Brandenburg haben sich nach Angaben des ADAC im vergangenen Jahr fast 300.000 Fahrzeugpannen ereignet. Insgesamt blieben die Menschen in der Region rund 295.000 Mal im Verkehr liegen - das waren sieben Prozent mehr Pannen als im Jahr 2020 und damit fast so viele wie vor der Pandemie, wie der ADAC am Dienstag mitteilte. Im Jahr 2019 hatten sich knapp über 300.

Berlin/Potsdam - 000 Pannen ereignet.

Besonders stark stieg demnach die Zahl der Pannen mit E-Autos an: Sie verdreifachte sich fast, von etwa 9000 im Jahr 2020 auf rund 25.000 im Jahr 2021. Das liegt laut ADAC schlicht daran, dass viel mehr E-Autos auf den Straßen unterwegs sind - bundesweit seien im vergangenen Jahr rund 350.000 neue E-Autos zugelassen worden. Zudem kämen viele E-Autos früherer Generationen in ein Alter, in dem die Pannenhäufigkeit bei allen Autos steige.

Häufigste Ursache bei Autopannen war dem ADAC zufolge wie auch in den vergangenen Jahren eine defekte Batterie (46 Prozent), gefolgt von Problemen am Motor (15,5 Prozent). Probleme an Karosserie, Lenkung oder Fahrwerk machten 14,8 Prozent der Pannen aus, auf Generator, Anlasser oder Verkabelung entfielen insgesamt 10,3 Prozent der Pannen.

Im Rahmen eines Pilotprojekts hatte der ADAC im vergangenen Jahr auch erstmals Hilfe bei Fahrradpannen in Berlin und Brandenburg angeboten. Rund 350 Mal sei der ADAC dafür ausgerückt, hieß es am Dienstag, in drei von vier Fällen wegen einer Reifenpanne. dpa

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