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Cerci trifft und hofft auf Nationalmannschafts-Berufung

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Fußball
Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz. © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Auch der Trainer atmete auf. „Ich freue mich, dass der Knoten endlich bei ihr geplatzt ist“, sagte Sofian Chahed nach dem Sieg von Turbine Potsdam auch dank der Treffer von Selina Cerci: „Wir wussten aber immer, was in ihr schlummert und dass sie das Talent hat, die Bälle im Strafraum entsprechend zu verwerten.“

Potsdam – Drei Tore hatte Cerci beim 5:1 im Pokal gegen den Drittligisten Hannover erzielt, am Sonntag traf sie auch wieder in der Frauenfußball-Bundesliga. Zwei Tore gelangen der 21-Jährigen beim 3:2-Sieg gegen die SGS Essen. „Klar schießt man als Stürmerin gerne Tore“, sagte Cerci, „aber ich habe mir deswegen kaum Druck gemacht. Letztendlich ist es ein Mannschaftssport und da ist es egal, wer trifft. Aber ja, wenn ich dann treffe, bin ich natürlich glücklich darüber“.

Seit dem vergangenen Sommer spielt sie für Turbine, vom SV Werder Bremen war Cerci nach Potsdam gekommen. Acht Tore hatte sie in ihrer ersten Spielzeit für den neuen Verein erzielt. Nun hofft sie, eventuell auch das Interesse von Bundestrainerin Martin Voss-Tecklenburg geweckt zu haben. Sie würde sich freuen, wenn es so wäre, sagte Cerci: „Aber zuerst lege ich meinen Fokus darauf, bei Turbine eine konstante Leistung auf den Rasen zu bringen. Von allem anderen lasse ich mich gerne überraschen.“

Kontakt mit Voss-Tecklenburg hatte die Turbine-Angreiferin nach eigenen Angaben noch nicht. Die nächste Gelegenheit, sich ins Gespräch zu bringen, hat Cerci am kommenden Sonntag (13.00 Uhr, MagentaSport) gegen ihren Ex-Verein Bremen. Und auch im Pokal will die Stürmerin weiterhin ihre Gefährlichkeit unter Beweis stellen: Im Achtelfinale (30./31. Oktober) haben die Turbinen das Heimrecht gegen Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln zugelost bekommen. dpa

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