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Corona: Bildungsurlaub wird in Brandenburg digitaler

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Bildungsurlaub wird in Brandenburg digitaler
Auf einem Kalender steht der Schriftzug „Bildungsurlaub“. © Daniel Naupold/dpa/Illustration

Trendwende durch die Pandemie - die Weiterbildung der Brandenburger wird digitaler. In der Pandemie sei die Inanspruchnahme der Freistellung für Bildungsurlaub „deutlich zurückgegangen“, sagt Ulrike Grönefeld, Sprecherin des Potsdamer Bildungsministeriums. Abschließende Zahlen dazu gebe es jedoch noch nicht. Vor der Corona-Krise hatte sich die Zahl der Brandenburger, die Bildungsurlaub in Anspruch genommen haben, noch erhöht.

Potsdam - So hatten laut Potsdamer Bildungsministerium im Jahr 2019 über 5500 Beschäftigte im Land diese Möglichkeit genutzt, das waren etwa 200 Freistellungen mehr als noch 2018.

Thematisch stehen laut den Unternehmerverbänden Berlin-Brandenburg (UVB) oft digitale Inhalte im Vordergrund, die auch mit Hilfe von Online-Tools vermittelt werden. Bei der Organisation des Bildungsurlaubs hat es pandemiebedingte Umstrukturierungen gegeben, wie Grönefeld mitteilt. „Erstmalig wurde mit der Pandemie die Möglichkeit zur Freistellung für Onlineseminare geschaffen“, sagt sie. Es werde zudem geprüft, diese zunächst befristete Möglichkeit dauerhaft zu eröffnen. dpa

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