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9-Euro-Ticket: Beermann fordert mehr Geld vom Bund

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Guido Beermann
Guido Beermann (CDU), Brandenburger Minister für Verkehr, spricht im Landtag. © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Vor der Entscheidung im Bundestag und Bundesrat hat Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) deutlich mehr Geld vom Bund für den Öffentlichen Nahverkehr gefordert. „Der notwendige Ausbau des Angebots und seine attraktive Gestaltung können nur gelingen, wenn der Bund seiner Finanzierungsverantwortung nachkommt“, betonte er am Sonntag. Die Ampelkoalition habe im Koalitionsvertrag mehr Geld zugesagt.

Potsdam - „Das muss jetzt umgesetzt werden.“

Ohne eine nachhaltige Finanzierung des Öffentlichen Nahverkehrs drohe das 9-Euro-Ticket zu einem Strohfeuer zu werden, sagte der Minister. „Dem Bund steht am kommenden Freitag im Bundesrat eine Blockade bevor, sollte er nicht die Vollfinanzierung des 9-Euro-Tickets und eine erhebliche Aufstockung der Regionalisierungsmittel in den kommenden Jahren gewährleisten.“

Die Sondertickets sollen im Juni, Juli und August bundesweit Fahrten im Nah- und Regionalverkehr ermöglichen - für jeweils 9 Euro im Monat und damit viel günstiger als normale Monatstickets. Sie sind Teil des Entlastungspakets der Ampel-Koalition wegen der hohen Energiepreise. Als Schnupperangebot soll es zudem mehr Kunden für Busse und Bahnen gewinnen. Der Bund will dies mit 2,5 Milliarden Euro für die Länder zum Ausgleich von Einnahmeausfällen finanzieren. Das Gesetz soll in der neuen Woche von Bundestag und Bundesrat besiegelt werden. dpa

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