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Falsche Polizisten in Brandenburg auf Beutezug

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Der Schriftzug „Polizei“ steht auf einem Streifenwagen. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Falsche Polizisten haben am Wochenende in Brandenburg mit betrügerischen Anrufen bei Senioren zumindest teilweise Erfolge verbuchen können. Wie die Polizei Frankfurt/Oder am Montag mitteilte, rief am Sonntagabend ein angeblicher Polizeibeamter aus Bayern bei einem Mann an und suggerierte, dass ein Verwandter einen Unfall mit einem Toten verursacht habe und er jetzt mit Geld aus dem Strafvollzug geholt werden müsse.

Brandenburg/Frankfurt/Oder - Der Angerufene packte daraufhin seine Ersparnisse in einen Stoffbeutel und übergab ihn am Schwedter Grenzübergang einem Unbekannten - der damit verschwand.

Weniger erfolgreich war ein Betrüger in Schwedt/Oder (Uckermark), der am Sonntag mit der gleichen Masche einem Rentner 40 000 Euro abschwatzen wollte. Der Senior hängte auf, nachdem der Anrufer zu dem angeblichen tödlichen Verkehrsunfall der Enkelin, der deswegen Gefängnis drohe, keine Einzelheiten mitteilen konnte.

Ebenfalls ohne Erfolg blieb ein Anruf schon am Freitagabend bei einer 77-Jährigen in dem zu Großbeeren gehörenden Heinersdorf (Teltow-Fläming). Auch in dem Fall berichtete eine männliche Stimme von einem angeblichen tödlichen Verkehrsunfall eines Bekannten, der eine Kaution benötige, um aus Untersuchungshaft frei zu kommen. Die Frau legte auf.

Die Polizei rät Betroffenen, kein Geld an Unbekannte zu übergeben. Sollte schon eine Geldübergabe vereinbart worden sein, sollten sie zuvor die Polizei informieren. Bei sogenannten Schockanrufen nutzen die Täter den Angaben zufolge das Schreckmoment aus, geben sich oft als Sohn, Tochter oder Enkel aus und berichten zumeist weinend von einem Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen sei, und einer meist hohen Kaution, die hinterlegt werden müsste. dpa

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