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Füchse wollen in Gruppenphase der European League

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Handball
Ein Spieler hält einen Handball mit dem Fuß fest. © Andreas Gora/dpa/Symbolbild

Die Füchse Berlin wollen nach dem gelungenen Saisonstart in der Handball-Bundesliga mit drei Siegen aus drei Spielen nun auch in der European League nachlegen. In der zweiten Qualifikationsrunde treten die Berliner am Dienstag (18.45 Uhr) zum Hinspiel beim polnischen Erstligisten KS Azoty-Pulawy SA an. Das Rückspiel findet eine Woche später in Berlin statt, der Sieger des Duells steht dann in der Gruppenphase.

Berlin - Die Füchse gehen als Vorjahresfinalist als klarer Favorit in die Spiele gegen den aktuell Vierten der polnischen Liga. „Wir haben einen der Gegner bekommen, die vermeintlich angenehmer sind. Man hätte auch ein richtiges Hammerlos bekommen können“, sagte Trainer Jaron Siewert. Möglicherweise kann der Füchse-Coach einige Stammkräfte etwas schonen. Denn schon zwei Tage später wartet in der Handball-Bundesliga mit dem Auswärtsspiel bei der GWD Minden die nächste Partie.

Die Polen sind international bisher wenig in Erscheinung getreten. Vor zwei Jahren scheiterte das Team in der Qualifikation. Mit Kreisläufer Dawid Dawydzik und Rückraumspieler Rafal Przybylski stehen aber immerhin zwei polnische WM-Fahrer im Team. Siewert warnt deshalb davor, den Gegner zu unterschätzen. „Sie sind nicht ohne Grund in der zweiten Runde dabei. Die können sicherlich auch sehr, sehr unangenehm werden“, sagte er.

Das Erreichen der Gruppenphase ist für die Füchse trotzdem absolute Pflicht. Denn die Berliner wollen auch in dieser Saison wieder um den Titel mitspielen. „Das Ziel ist es in diesem starken Wettbewerb, sich für das Final Four zu qualifizieren. Wir werden alles daran setzen“, kündigte Siewert an. Möglicherweise werden sich die Füchse auch wieder um die Austragung des Finalturnieres bewerben. dpa

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