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Giffey rechnet nicht mit kompletter Neuauflage der Wahlen

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Franziska Giffey (SPD)
Franziska Giffey (SPD), Spitzenkandidatin für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, spricht nach einer Sitzung des SPD-Landesvorstands nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus vor dem Kurt-Schumacher-Haus. © Christophe Gateau/dpa

Die designierte Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) geht nicht davon aus, dass es nach den Pannen am Wahltag Neuwahlen in Berlin geben wird. „Ich glaube, dass jetzt sehr solide und vernünftig diese Dinge aufgearbeitet werden“, sagte Giffey dem Fernsehsender Welt. Wo Unklarheiten seien, werde nochmal nachgezählt. Nach ihrer Einschätzung wird es in den nächsten Tagen in allen der mehr als 2200 Wahllokalen Klarheit geben.

Berlin - „Natürlich muss aufgearbeitet werden, was da schief gegangen ist“, sagte Giffey nach Angaben des Senders vom Donnerstag. „Für die nächste Wahl müssen daraus Schlüsse und Konsequenzen gezogen werden, aber ich denke nicht, dass wir zu einer kompletten Neuauflage dieser Wahl kommen werden.“

Nach der Wahl am Sonntag waren viele Pannen und Probleme bekannt geworden, die Landeswahlleiterin Petra Michaelis trat zurück. Wähler mussten zum Teil stundenlang anstehen. Stimmzettel fehlten zwischenzeitlich und mussten durch Boten gebracht werden. An einigen Stellen erhielten Wähler falsche Stimmzettel aus anderen Bezirken oder Wahlkreisen, die später als ungültig gewertet wurden. Auch die Auszählung lief nicht überall glatt, wie Wahlhelfer berichteten. dpa

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