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Initiative will Innovationsachse Berlin-Lausitz stärken

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Strukturwandel in der Lausitz
Wasserdampf steigt aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Eine Initiative aus Vertretern von Kommunen, Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg setzt sich für eine Achse der Innovation von Berlin bis in die Lausitz ein. Damit solle dazu beigetragen werden, den tiefgreifenden Strukturwandel angesichts des Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung zu gestalten, betonte die Initiative am Montag bei der Vorstellung der Grundideen.

Cottbus - Sie sollen eine Diskussionsgrundlage sein. Die bereits vorhandenen Möglichkeiten sollten als Chance gesehen werden, mehr zum Wohle und zur Entwicklung der Region eingesetzt zu werden, sagte Hermann Borghorst von der Stiftung Zukunft Berlin. „Wir wollen Teil des Aufbruchs für eine intensivere Zusammenarbeit in unserer Metropolregion Berlin-Brandenburg sein“, sagte er.

Es gebe bereits viele Projekte, es komme aber darauf an, mit einem Blick auf die Entwicklung der Region zu schauen und die Zusammenarbeit neu zu denken. Angesichts von über 50 Hochschulen und etwa 40 Forschungsinstituten müsse es gelingen, diese mehr als bisher zum Wohle der Entwicklung der Region einzusetzen. Die Initiative will unter anderem entlang der Achse Berlin-Lausitz einen Korridor der Innovationen und Nachhaltigkeit gestalten. Zudem sollen Arbeiten und Wohnen dabei verbunden werden. Eine solche Achse sei ein Pilotprojekt für die gesamte Metropolregion, hieß es. dpa

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