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Leag-Betriebsrat: Unverständnis für Gerichtsbeschluss

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Braunkohletagebau Jänschwalde
Ein Bagger trägt Erde im Braunkohletagebau Jänschwalde der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) ab. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die Vertretung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Energieunternehmens Leag hat mit „großem Unverständnis“ auf einen Gerichtsbeschluss zum Stopp des Tagebaus Jänschwalde reagiert. Mit dem Ukraine-Krieg bekomme das Thema Energieversorgung in Deutschland eine andere Dimension, hieß es vom Konzernbetriebsrat am Freitag in einer Mitteilung. Das gelte ganz besonders mit Blick auf den kommenden Winter.

Berlin/Cottbus - „Wer jetzt die Kohleförderung in Jänschwalde zum Erliegen bringt, der reduziert die gesichert verfügbare Menge an heimischer Braunkohle und damit auch an gesicherter Stromerzeugung.“

Der Tagebaubetreiber darf nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Cottbus im Tagebau Jänschwalde nur noch bis zum 14. Mai Braunkohle fördern. Das Unternehmen sieht gravierende Folgen für die Energieversorgung in der Region. Grund für den Stopp ist der Streit um die Wasserentnahme in der Grube. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Grüne Liga hatten eine „drastische“ Wasserentnahme in der Grube kritisiert und waren mit einem Eilantrag gerichtlich gegen den Braunkohletagebau vorgegangen, um den Hauptbetriebsplan des Tagebaus außer Vollzug zu setzen. dpa

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