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Maodo Lo nach Kraftakt: Team „noch näher zusammenbringen“

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Maodo Lo in Aktion
Skyler Bowlin von Telekom Baskets Bonn kämpft gegen ALBAs Maodo Lo (r) um den Ball. © Andreas Gora/dpa

Nach dem Kraftakt im Pokal hoffen die Profis von Alba Berlin auf einen Positiv-Effekt für die anstehenden Aufgaben. „Wir hatten einen schweren Saisonstart mit vielen Verletzten und einer kurzen Vorbereitung. Deswegen haben wir versucht, offensiv wie defensiv als Kollektiv zu spielen“, sagte Basketball-Nationalspieler Maodo Lo. Dass das mit dem Weiterkommen ins Viertelfinale belohnt wurde, werde Albas Akteure „noch näher zusammenbringen“.

Berlin - Mit einer Mischung aus Freude und Erleichterung hatten die Alba-Spieler am Sonntagabend nach ihrem 83:80-Overtimesieg gegen die Telekom Baskets Bonn die Mercedes-Benz Arena verlassen. 35 Spielminuten lang hatte sich Alba zuvor richtig schwergetan. Es brauchte einen 7:0-Lauf zum Ende der regulären Spielzeit, um sich überhaupt noch in die Verlängerung zu retten. „Wir haben das Spiel am Ende mit unserer Energie gewonnen“, sagte Alba-Guard Malte Delow: „Wir haben gezeigt bekommen, dass man nie aufhören darf zu spielen.“

Genau das taten die Berliner von Trainer Israel Gonzalez gegen Bonn und kompensierten so eine lange durchwachsene Leistung, die geprägt war von Ballverlusten, schwachen Wurfquoten und Unkonzentriertheiten.

Neben Luke Sikma, der 3,8 Sekunden vor dem Ende den Wurf zur Verlängerung getroffen hatte, zeigten sich auch die beiden Alba-Zugänge Jaleen Smith und Yovel Zoosman besser integriert als noch in den ersten Saisonspielen. Zoosman etwa erzielte nach der Halbzeitpause 15 wichtige Punkte und erklärte nach dem Spiel: „Wir haben Vertrauen in uns und zum Ende hin gezeigt, was wir können. Ich hoffe, dass wir das für die nächsten Spiele mitnehmen können.“ Weiter geht es für Alba am Freitag in der Euroleague zu Hause gegen Villeurbanne. dpa

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