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Meret Becker schockiert über tödlichen Vorfall an US-Filmset

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Schauspielerin Meret Becker
Meret Becker kommt zur Verleihung des Nachwuchsfilmpreises „First Steps Award“. © Soeren Stache/dpa/Archiv

Schauspielerin Meret Becker ist nach eigenen Worten schockiert über den tödlichen Vorfall, der sich an einem US-Filmset ereignet hat. „Das ist wirklich furchtbar“, sagte die 52-Jährige dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Ich denke darüber nach, wie sich das anfühlen muss, wenn so etwas passieren würde.“ Sie wundere sich aber auch, weil sie wisse, wie sicher das Prozedere eigentlich sei.

Berlin - Es gebe einen Waffenmeister oder eine Waffenmeisterin, die den Schauspielern die Waffe und den leeren Lauf zeige, sagte Becker, die am Sonntag in einem neuen Berlin „Tatort“-Krimi zu sehen ist. „Wenn eine Platzpatrone in die Waffe gelegt wird, ist alles herum gesichert. Wir zielen trotzdem generell nicht auf Menschen.“

Einmal hätten sie auch Schießunterricht bekommen, um zu wissen, wie sich das anfühle. „Erst fand ich es total aufregend und toll. Aber dann hat es mir irgendwann überhaupt nicht mehr gefallen.“ Sie finde, mit Pfeil und Bogen schießen sei spannend - „und ich schieße gerne auf dem Rummel mit Luftdruckgewehren“. Aber eine richtige Waffe abzufeuern, wo man wisse, dass sie einen Menschen oder ein Tier verletzen oder töten könne, sei einfach nicht lustig.

Während der Dreharbeiten zum Westernfilm „Rust“ in den USA war eine Kamerafrau tödlich verletzt und der Regisseur an der Schulter getroffen worden. Schauspieler Alec Baldwin hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene abgefeuert. Ermittlungen ergaben, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte. dpa

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