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Ministerium: Schulen für Distanzunterricht gut gerüstet

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Corona und Schule
Eine Maske hängt im Klassenzimmer am Rucksack einer Schülerin. © Guido Kirchner/dpa/Symbolbild

Die steigenden Corona-Fälle mehren auch in Brandenburg die Sorge vor einer Ausweitung des Distanzunterrichts an Schulen. Das Bildungsministerium will jedoch so lange wie möglich Präsenzunterricht gewährleisten.

Potsdam - Brandenburgs Bildungsministerium sieht die Schulen für einen möglichen erneuten pandemiebedingten Distanzunterricht gut gerüstet. Nach Überführung der Schulcloud des Hasso-Plattner-Instituts aus der Pilotphase in den Regelbetrieb im August 2021 stehe allen Brandenburger Schulen dieses Lernmanagementsystem kostenlos zur Verfügung. Dazu gehöre auch das Videokonferenzsystem BigBlueButton, teilte das Ministerium auf eine Anfrage aus der CDU-Landtagsfraktion mit.

Für eine bessere digitale Ausstattung der Brandenburger Schulen seien 779 Anträge im Rahmen des Digitalpaktes zwischen Bund und Ländern gestellt worden. Die Fördersumme betrage rund 133 Millionen Euro, erklärte das Ministerium weiter. Bis Ende Dezember des vergangenen Jahres seien 561 Anträge mit einer Zuwendungssumme über 97,6 Millionen Euro bewilligt und etwa 9,4 Millionen Euro abgerufen worden.

Von 16,4 Millionen Euro, die die Schulträger für die Anschaffung von rund 22.000 Laptops für Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Digitalpaktes beantragt hatten, sind laut Ministerium bereits 16,2 Millionen Euro ausgezahlt worden. Für Ausbildung und Beschäftigung von IT-Fachkräften an den Schulen wurden den Angaben zufolge bis Ende des vergangenen Jahres 19 Anträge über Zuwendungen von rund 578.000 Euro gestellt. Förderanträge hierfür könnten bei der Investitionsbank des Landes noch bis Ende Februar 2022 eingereicht werden.

Für die Ausstattung der Schulen mit Leihgeräten für Lehrkräfte sind bis Anfang Januar dieses Jahres 143 Anträge von 77 öffentlichen und 66 freien Schulträgern gestellt worden. Das seien 44 Prozent aller Schulträger des Landes Brandenburg, so das Ministerium. Beantragt worden seien insgesamt 7877 Laptops.

Aus dem 23 Millionen Euro umfassenden Landesprogramm zur Ausstattung der Schulen mit digitalen Endgeräten haben 300 Schulträger Fördergelder von rund 22 Millionen Euro beantragt. Davon seien bis Ende Dezember rund 14,5 Millionen Euro ausgezahlt worden.

Für den Fall, dass mehr Selbsttests an den Schulen notwendig seien, könnten Kräfte eingesetzt werden, die ein Freiwilliges Soziales Jahr ableisten. Bereits jetzt seien mehr als 400 Studenten im Rahmen eines speziellen Programms an den Schulen tätig. dpa

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