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Städte rechnen mit Millionenkosten für Flüchtlingskinder

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Ukraine-Krieg - Geflüchtete
Jasmin (6 Jahre) und ihr Bruder Emir (4 Jahre) aus Charkiw in der Ukraine spielen mit Seifenblasen. © Christian Charisius/dpa/Symbolbild

Die Städte und Gemeinden in Brandenburg gehen davon aus, dass die Betreuung ukrainischer Kinder zusätzliche Kosten in zweistelliger Millionenhöhe verursachen wird. Nach einer ersten Modellrechnung für jeweils rund 3000 Kinder in Krippen, Kindergärten und Horten hätten die Kommunen zusätzliche Aufwendungen von mehr als 26 Millionen Euro zu tragen, sagte der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Jens Graf, der Deutschen Presse-Agentur.

Potsdam - Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind Tausende Menschen von dort nach Brandenburg gekommen.

Der Kommunalverband forderte den Bund und das Land auf, diese Aufwendungen für die Aufgabe der Bewältigung von Kriegsfolgen „ganz maßgeblich zu übernehmen“. In vielen Regionen seien die Kitaplätze jetzt schon knapp, Fachkräfte seien nur schwer zu finden, berichtete Graf. Er hält auch eine Änderung von Standards für die Betreuung für denkbar: „Man wird daher nicht umhin können, auch über befristete Lockerung von Standards zu sprechen und auch andere Ausbildungsformen zuzulassen.“ dpa

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