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Theaterintendant Reese: 2G ist ein geeignetes Instrument

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Berliner Ensemble - Intendant Oliver Reese
Oliver Reese, Intendant des Berliner Ensemble steht im Foyer. © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

In Berlin gilt ab Montag an vielen Stellen die 2G-Regel. Dann dürfen auch ins Theater nur noch Geimpfte und Genesene. Was sagt der Intendant des Berliner Ensembles dazu?

Berlin - Angesichts steigender Infektionszahlen hält der Intendant des Berliner Ensembles, Oliver Reese, die 2G-Regel in der Hauptstadt für sinnvoll. „Ich halte es genauso wie der überwältigende Großteil meiner Kollegen für richtig“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Der Erfahrung nach sind über 95 Prozent des Publikums sowieso bereits geimpft oder genesen. Es sind nur noch sehr wenige Zuschauer, die am Abend mit einem Test kommen.“

In Berlin gibt es von Montag an strengere Corona-Regeln. Nur noch Geimpfte und Genesene (2G) sollen dann Zutritt zum Beispiel zu Restaurants, Kinos, Theatern, Museen, Galerien oder Konzerthäusern haben, nicht auch Getestete.

„Wir merken ja alle, dass die Zahlen jetzt steigen“, sagte Theatermacher Reese. Die Belegung der Intensivbetten steige. „Wir finden es richtig, dass man wirklich alles tut, um Theaterbesuche weiter zu ermöglichen. Und da ist 2G im Moment ein geeignetes Instrument.“ Bisher galt etwa bei Theaterbesuchen die 3G-Regel - man konnte also auch mit negativem Testergebnis teilnehmen.

„Wir haben sehr genau kontrolliert“, sagte Reese. „Wir finden es auch wichtig, eine Regelung - wenn sie denn existiert - durchzusetzen.“ Viele Theater hätten sogar einen zusätzlichen Schritt gemacht: „Wir haben die Maskenpflicht beibehalten und werden auch unter 2G nicht auf die Maske verzichten“, sagte der Theaterleiter. „Wir haben dein Eindruck, dass die Zuschauer sich so sicherer fühlen.“ dpa

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