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Trotz Corona-Pandemie: 150 000 Besucher im Museum Barberini

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Museum Barberini
Eine Anzeige am Museumseingang informiert Besucherinnen und Besucher über die geltende 2G-Regel. © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Trotz viermonatiger Schließung und eingeschränkter Besucher-Kapazitäten wegen der Corona-Pandemie hat das Museum Barberini in diesem Jahr rund 150 000 Besucher gehabt. Allein die aktuelle Ausstellung „Impressionismus in Russland“ hätten bislang 85 000 Besucher gesehen, berichtete Direktorin Ortrud Westheider am Montag. Ebenso wie die Ausstellung „Rembrandts Orient“ im ersten Halbjahr sei die Impressionisten-Schau beinahe täglich ausverkauft gewesen.

Potsdam - Aktuell steht im Barberini nur ein Drittel der üblichen Zahl von Tickets zur Verfügung. Zum Vergleich: Im Vor-Corona-Jahr 2019 zählte das Museum 390 000 Gäste.

Während der Schließzeiten habe das Museum über digitale Formate den Kontakt zum Publikum halten können, berichtete Westheider. So habe es tägliche digitale Führungen, eine multimediale Webseite zur Ausstellung, 360-Grad-Rundgänge und Online-Talks gegeben.

Ab Februar widme sich eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Wuppertaler Von der Heydt-Museum dem Verhältnis zwischen impressionistischer Malerei und den Anfängen der Fotografie, kündigte das Museum an. Von Juni an zeige dann die Schau „Die Form der Freiheit. Internationale Abstraktion nach 1945“ Werke des abstrakten Expressionismus und des Informel. Daneben zeigt das Museum dauerhaft die Sammlung impressionistischer Gemälde des Museumsgründers Hasso Plattner mit mehr als 100 Werken. dpa

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