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Wegner: 9. November muss im Unterricht festen Platz haben

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Fraktionschef Wegner
Kai Wegner spricht während einer Pressekonferenz. © Fabian Sommer/dpa/Archivbild

Berlins CDU-Landesvorsitzender Kai Wegner hat den 9. November als Schicksalstag der Deutschen bezeichnet. „Dieses Datum bleibt in unserem Gedächtnis für immer verbunden mit den entsetzlichsten Tiefen und den glücklichsten Momenten unseres Volkes“, sagte Wegner mit Blick auf die Pogrome gegen Juden 1938 in der Zeit der NS-Diktatur und auf den Mauerfall 1989.

Berlin - Der 9. November müsse einen festen Platz in den Unterrichtsplänen der Berliner Schulen haben, sagte Wegner. „Alle Berliner Schülerinnen und Schüler sollten im Laufe ihrer Schulkarriere authentische Erinnerungsorte beider deutscher Diktaturen besuchen.“

„So erfahren sie unmittelbar, wohin Unmenschlichkeit, Antisemitismus und Unfreiheit führen können und dass unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht selbstverständlich ist“, sagte der CDU-Landeschef. „Der Auftrag des 9. November an alle Demokraten lautet, wachsam zu sein, sich stets daran zu erinnern, dass Demokratie und Freiheit Tag für Tag verteidigt werden müssen.“ Am Dienstag gibt es in Berlin aus Anlass des 32. Jahrestags der friedlichen Revolution und des Mauerfalls sowie des 83. Jahrestags der Novemberpogrome mehrere Gedenkveranstaltungen. dpa

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