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Woidke: Strukturwandel große Chance für Arbeitnehmer

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Dietmar Woidke
Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, im Landtag. © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Ministerpräsident Dietmar Woidke sieht die Umgestaltung der Industrie hin zu Klimaneutralität als große Chance für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer insbesondere in Brandenburg. Das zeige sich beispielsweise bereits in der Lausitz, „wo der Ausstieg aus der Braunkohleförderung und -verstromung eine einzigartige Strukturentwicklung ausgelöst hat“, sagte der SPD-Politiker laut Mitteilung am Montag bei einem Gespräch mit IG-Metall-Bezirksleiterin Birgit Dietze sowie Wirtschafts- und Arbeitsminister Jörg Steinbach (SPD) in Potsdam.

Potsdam – Die Landesregierung werde darauf achten, die Interessen der Beschäftigten zu wahren und sich für zukunftsfähige Arbeitsplätze einsetzen.

Woidke betonte zugleich, dass mit der Energiewende besonders auch auf Beschäftigte in der Metallindustrie große Herausforderungen zukämen. Landesregierung und IG Metall seien bestrebt, die Rahmenbedingungen so zu setzen, „dass jeder Beschäftigte auf dem Weg der Transformation der Wirtschaft mitgenommen wird“.

Der Ministerpräsident und Dietze machten deutlich, gemeinsam an guten Perspektiven für den Industriestandort Brandenburg zu arbeiten. Dazu gehörten neben wettbewerbsfähigen Strompreisen ein verstärkter Ausbau erneuerbarer Energien und Investitionen in moderne Gaskraftwerke für die Übergangszeit. Zudem müsse die Wasserstoffinfrastruktur zügig ausgebaut werden. Steinbach betonte: „Brandenburg war, ist und bleibt Energieland. Es ist jetzt unsere oberste Aufgabe, das Land zielgerichtet in die moderne Energiezukunft zu führen und dabei die qualitativ guten Arbeitsplätze zu erhalten.“ dpa

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