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Zentrales Internet-Portal zur Verteilung der Ukraine-Hilfe

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Erstversorgungspaket
Verpflegungsbeutel stehen für ankommende Flüchtlinge aus der Ukraine bereit. © Frank Hammerschmidt/dpa/Archivbild

Die große Hilfs- und Spendenbereitschaft für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine soll in Brandenburg noch besser koordiniert werden. Dafür hat ein ehrenamtliches Netzwerk ein Portal gestartet, auf dem Sachspenden und helfende Hände gezielt vermittelt werden. Das teilte das Brandenburger Sozialministerium am Donnerstag mit.

Potsdam - Unter der Internetadresse https://spontanhilfe.de könnten Hilfsorganisationen, Behörden und Vereine veröffentlichen, was gebraucht werde. Menschen, die direkt helfen möchten, könnten ohne langes Suchen sehen, was in ihrer Nähe aktuell benötigt wird. Die Plattform kann kostenlos genutzt werden. Das Portal trage unkompliziert dazu bei, dass Hilfe und Sachspenden tatsächlich dort ankommen, wo sie dringend benötigt werden, erklärte Sozialministerin Ursula Nonnemacher (Grüne).

Zur Funktionsweise der Plattform erklärte Mitinitiatorin Simone Carus: „Die Inserate aktualisieren sich automatisch. Wenn zum Beispiel eine Kommune 40 Kinderwagen benötigt und ein Spender 10 Kinderwagen abgegeben hat, reduziert sich das Inserat entsprechend auf 30“. Sobald also ein Bedarf gedeckt sei, werde das Inserat gelöscht.

Den Angaben zufolge sind erste Inserate bereits veröffentlicht. So sucht zum Beispiel der Landkreis Barnim für die Ausstattungen von Wohnungen für ukrainische Geflüchtete in Eberswalde unter anderem Möbel, Elektrogeräte und Küchengeschirr. dpa

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