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Angriffe auf Polizisten bei Begegnung im Weserstadion

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Werder Bremen - Holstein Kiel
Werder Fans empfangen mit Bengalos den Mannschaftsbus. © Carmen Jaspersen/dpa

Während und nach der Partie zwischen Werder Bremen und Holstein Kiel im Wohninvest Weserstadion in Bremen ist es zu mehreren Angriffen gegen Polizisten gekommen. Kurz nach Spielbeginn am Freitagabend gab es im Stadion im Gästeblock ein dichtes Gedränge, bei dem ein Fan das Bewusstsein verlor, wie die Polizei mitteilte. Um die Situation aufzulösen, unterstützten die Polizisten den Sicherheitsdienst, wobei es zu zwei Angriffen auf die Beamten kam.

Bremen - Als die Polizei nach dem Ende des Spiels bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Fans einschritt, kam es zu einem weiteren Angriff auf einen Beamten, wie es hieß. Bei den Streitigkeiten zwischen den beiden Fans soll es außerdem zu Tritten gegen den Kopf gekommen sein. Einer der beiden wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Darüber hinaus war es nach Spielende zu weiteren körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Fußballanhängern gekommen. Die Polizei nahm Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung auf.

Vor Spielbeginn hatten sich nach Polizeiangaben knapp 1000 Werder- Anhänger vor dem Stadion versammelt, um die Mannschaft zu empfangen. Dabei brannten zum Teil vermummte Personen Bengalos und Rauchtöpfe ab, wie es hieß. Ein Feuerwerkskörper beschädigte dabei offensichtlich das Solardach des Stadions.

Die Abreise der Auswärtsfans verlief ohne besondere Vorkommnisse. Werder Bremen hatte im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga einen heftigen Dämpfer hinnehmen müssen und mit 2:3 (2:1) gegen Holstein Kiel verloren. dpa

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