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Kameras in der Kabine? Werder-Coach Werner kann damit leben

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Ole Werner
Trainer Ole Werner gestikuliert. © Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Für Trainer Ole Werner von Werder Bremen gehören Kameras in der Umkleidekabine von Fußball-Teams zum Zeitgeist dazu. „Es ist ja nicht so, dass es auffällig ist, weil das sehr kleine Kameras sind. Daher war das für mich kein großes Problem“, sagte er während einer Medienrunde am Dienstag. „Das ist interessant. Es ist aber auch nichts, was ich außerordentlich begrüße oder wozu ich sage:

Bremen - Wenn es das nicht geben würde, dann würde der Fußball zusammenbrechen.“

In der vergangenen Zweitliga-Saison dokumentierte Werder den Weg zum Aufstieg - auch Kabinenansprachen und Konflikte innerhalb der Mannschaft sind in der DAZN-Doku „Ein Jahr zweite Liga“ festgehalten. Der 34-jährige Werner bekräftigte, dass keine unliebsamen Szenen herausgelassen wurden: „Es ist so, wie es ist. Da ist nichts herausgeschnitten worden.“

Generell sind Fußball-Dokumentationen in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Clubs versuchen, sich gegenseitig zu überbieten, wenn es darum geht, tiefere Einsichten in das Leben der Fußballprofis zu geben. Werner kann den Trend nachvollziehen, da die Dokus „Leuten von außen sehr interessante Einblicke in so einen Alltag bieten können, weil ja häufig auch falsche Eindrücke vorhanden sind“. dpa

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