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68-Jähriger stirbt bei Brand in Mehrfamilienhaus

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Ein Mensch stirbt nach Brand in Mehrfamilienhaus
Feuerwehrleute stehen bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. © Steven Hutchings/TNN/dpa

Mitten in der Nacht bricht in einem Mehrfamilienhaus ein Feuer aus. Mehrere Menschen alarmieren sofort die Feuerwehr. Die kommt mit vielen Einsatzkräften. Doch für einen Mann kommt jede Hilfe zu spät.

Hamburg - Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg-Rotherbaum ist ein Mensch gestorben. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 68 Jahre alte Bewohner in der Nacht zum Dienstag zwar noch aus dem brennenden Haus gerettet und reanimiert. Er starb jedoch kurze Zeit später. Zuvor waren bei der Feuerwehr kurz nach 2.00 Uhr mehrere Anrufe wegen des Feuers eingegangen.

Wie genau es dazu kam, war zunächst unklar. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Brand in einer Wohnung der oberen Etagen ausgebrochen. Spezialisten der Polizei ermitteln zur Brandursache.

Wegen des Feuers mussten in der Nacht 20 Bewohner das Gebäude verlassen, 8 von ihnen wurden Feuerwehrangaben zufolge mithilfe einer Drehleiter aus den oberen Etagen gerettet. Sie seien vorerst in einem extra bereit gestellten Linienbus untergebracht worden, teilte die Polizei weiter mit. Sechs der Wohnungen in dem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus sind laut Polizei zunächst unbewohnbar.

Die aufwendigen Löscharbeiten - das Feuer hatte sich schnell auf das Dach ausgebreitet - zogen sich bis in die Morgenstunden. Erst nach mehr als vier Stunden war der Brand unter Kontrolle. Die Feuerwehr war mit rund 100 Leuten im Einsatz. dpa

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